Subarsky beendet US-Abenteuer

Aufmacherbild
 

Subarsky beendet sein US-Abenteuer

Aufmacherbild
 

Sascha Subarsky kehrt in heimische Gewässer zurück. „Das steht zu 99 Prozent fest“, erklärt der 18-Jährige gegenüber LAOLA1.

Damit ist sein USA-Abenteuer nach rund einem halben Jahr wieder beendet.

Der Delfin-Spezialist hatte bei einem Verein in Pasadena trainiert. Doch das Umfeld hielt letztlich nicht ganz, was er sich davon versprochen hatte.

Doch nicht das gelobte Land

Subarskys Nachteil ist die noch fehlende Matura. Dadurch konnte er nicht auf eines der renommierten Colleges (Subarsky: „Die Bedingungen in Stanford sind ein Traum.“) und trainierte stattdessen bei einem Klub mit.

In den Einheiten schwamm er aber zumeist nur gegen Gleichaltrige. Das war dem Zweiten der letztjährigen Jugend-Europameisterschaften zu wenig. Er wünscht sich den täglichen Vergleich mit Erwachsenen. Ähnliches gilt für die Wettkämpfe. „In den USA ist es ein Altersklassen-Schwimmen. Ich möchte gegen Profis und internationale Gegner schwimmen.“

Später am College würde der Ball anders liegen, aber dazu fehlt ihm noch ein Jahr und eben besagte Matura.

Volle Konzentration auf Rio

Subarskys Plan ist nun, die Reife in Österreich nachzuholen. Wie genau er das machen möchte, weiß er noch nicht. Nur eines steht fest, in die Südstadt wird er nicht zurückkehren. Nach der Ablöse von Trainer Walter Bär hatte Subarsky über Mobbing geklagt und infolge das Weite gesucht.

„Es gibt mehrere Gründe, warum ich nicht dorthin zurückgehe“, meint er jetzt. Wo er künftig trainieren wird, versucht er sich gerade auszuverhandeln. „Es gibt ein paar Möglichkeiten.“

Ob Subarsky danach noch einmal den Weg in die USA suchen wird, lässt er sich offen. „Ich überlege, mich das Jahr vor den Olympischen Spielen ausbildungsmäßig ganz raus zu nehmen, um mich voll auf das Schwimmen zu konzentrieren. Was danach kommt, weiß ich noch nicht.“

Einmalige Gelegenheit nützen

Bei den anstehenden Langbahn-Europameisterschaften in Berlin (13.-24. August) wird der Youngster, der den Junioren-Rekord von Dinko Jukic über 100m Delfin unterboten hat, trotz erbrachtem Limit fehlen.

Grund sind die Olympischen Jugend-Spiele (YOG), die zeitgleich im chinesischen Nanjing (16.-28. August) über die Bühne gehen. „Obwohl mich Berlin gereizt hätte, wollte ich unbedingt bei den YOG starten, weil es diese Möglichkeit für mich nur einmal gibt.“

Sportliche Ziele für Nanjing zu definieren sei schwierig, da er noch nicht genau wisse, wer dort neben ihm auf den Startsockeln steht. „Aber in ein Finale möchte ich schon.“

Reinhold Pühringer

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen