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Rogan versöhnt sich mit Olympia-Becken

Markus Rogan hat beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Peking am Dienstag seine Konzentration erneut auf die langen 400 Meter Lagen gelegt.

Mit Platz zwei über die Langdistanz schloss der Wiener im Watercube den anvisierten Frieden mit der chinesischen Hauptstadt.

Bei Olympia 2008 war Rogan bekanntlich leer ausgegangen.

Wieder hinter Le Clos

Angesichts der kurzen Pause nach der kräfteraubenden Lagen-Strecke blieben auch die eher schwachen Zeiten in den Finali über 100 Meter Lagen (Platz 7/54,64 Sek.) und 100 Meter Rücken (Platz 8/55,10) zweitrangig.

"Es waren bloß drei Minuten Pause nach den 400 Lagen. Das Highlight für mich war die Bestzeit dort und die erste Medaille in Peking. Ein wunderschönes Gefühl, hier im Olympiabecken bei einer Siegerehrung zu sein", berichtete Rogan, der sich in 4:08,15 Minuten nur dem Südafrikaner Chad Le Clos (4:07,35) geschlagen geben musste.

Zwei weitere Starts

Vor dem Antreten in Peking hatte der 29-Jährige nach der jüngsten olympischen Enttäuschung "persönlichen Frieden" mit Peking schließen wollen.

2008 war er über 200 m Rücken "nur" Vierter geworden.

Am Mittwoch stehen für Rogan, der bereits Samstag nach China angereist war, noch Antritte über die 200 Meter Rücken sowie die 200 Meter Lagen auf dem Programm.

Kein Finale für Thorpe

Kein erfreuliches Comeback im Kraul-Bewerb gab es in Peking indes für den Australier Ian Thorpe.

Der fünffache Olympiasieger verpasste über 100 Meter als 15. der Vorläufe den Finaleinzug klar. Thorpe bestritt in Peking sein erstes Kraul-Rennen seit 2004.

Auch über 100 Meter Lagen schrammte der Superstar, der bei den Spielen 2012 in London wieder um Medaillen kämpfen will, knapp am Finale vorbei.

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