Alles in allem kein guter Boden für die OSV-Sitzung am Freitag, in welcher sich der Vorstand auf einen Wahl-Vorschlag für den am 7. Dezember angesetzten Verbandstag einigen will. Dort sollen die Vereine des Landes abstimmen, wer neuer OSV-Präsident – also Nachfolger des im Sommer zurückgetretenen Christian Meidlinger – werden soll.

Wie die letzten 60 Jahre zeigen, stellt der Vorschlag des OSV-Vorstandes bereits eine Vorentscheidung dar. Wobei sich angesichts der veritablen Krise die Frage stellt, wer sich diesen Posten überhaupt antun will. Zumal die Tagesordnung für den Verbandstag bereits fixiert ist und somit feststeht, dass der OSV-Vorstand nicht komplett umgestaltet wird.

Zwar ziehen sich unter anderem der umstrittene Finanzreferent Walter Benesch sowie Rechtsreferent Ferdinand Podkowicz zurück, das Gerüst bleibt jedoch in Amt und Würden, darunter auch Krisenherd Tavlas und Gangel, der als Generalsekretär ein Angestellter des Verbandes ist und dadurch ohnehin nicht zur Wahl steht. Es wird lediglich nach einem neuen Präsident gesucht, der dem ganzen Apparat vorsteht.

Es gibt bestimmt verheißungsvollere Job-Beschreibungen.

 

Reinhold Pühringer/Stephan Schwabl

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