OSV: Minister fordert Aufklärung

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Causa OSV: Sportminister will Aufklärung

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Sportminister Gerald Klug hat am Dienstag in Bezug auf den von der Staatsanwaltschaft auf die Jahre 2006 bis 2013 anberaumten Verdacht des systematischen Förderbetrugs in Österreichs Schwimmverband (OSV) absolute Transparenz gefordert.

"Wir haben den Fall an den Staatsanwalt übergeben und damit den Stein ins Rollen gebracht. Wir werden auch weiterhin eng mit der Staatsanwaltschaft kooperieren."

Expertengespräch noch diese Woche

Der Fall müsse laut Klug restlos aufgeklärt werden.

Das Ministerium prüfe den seit Freitag vorliegenden, von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen Wirtschaftsprüfbericht hinsichtlich der Fördergebarung des OSV.

Klug bestätigte, dass ein Gespräch auf Expertenebene anberaumt sei, um die wirtschaftliche Situation des OSV und die notwendigen rechtlichen Schritte zu klären.

Sportbetrieb soll aufrecht erhalten werden

Die Themen dabei seien auch die Rückforderungen und die laufende Sportförderung. Klug bekräftigte dazu eine Stellungnahme des Ministeriums vom Vortag:

"Es ist in jedem Fall unser Ziel, den sportlichen Betrieb des Schwimmverbands aufrecht zu erhalten."

Darum werde der Verband noch enger begleitet und sichergestellt, dass alle Fördermittel sorgsam und zweckmäßig eingesetzt würden.

Diverse Prüfungen

Klug betonte auch, dass das Ministerium 2014 auf Basis von Prüfungen der Fördergebarung im OSV zwei Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft übermittelt habe.

Die Wirtschaftsprüfung durch die Kanzlei TPA Horwath ist hingegen unabhängig davon Ende 2013 vom OSV-Vorstand in Auftrag gegeben worden.

Das Ministerium war über den daraus resultierenden Prüfbericht aber in Kenntnis gesetzt.

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