Rogan vom Start überrascht

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Als wäre Rogan noch nicht bereit gewesen

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Die 100 Meter Rücken waren ungewohnt für mich. Kein Wunder: Seit Jahren habe ich keinen 100er mehr bestritten. Auch wenn nicht alles glatt lief, kann ich mit meiner Zeit von 1:01,42 Minuten ganz gut leben.

Schließlich ist das eine neue persönliche Bestzeit für mich. Nichtsdestoweniger habe ich auf den zweiten 50 Metern meinen Arm- und Bein-Beinschlag nicht in gleichem Maß erhöht.

Mich hat überrascht, dass Markus Rogan bei seinem Rennen zu Silber die Badehaube verloren hat. Dass sie reißt, wäre nichts Außergewöhnliches, aber das Runterrutschen passiert kaum. Noch dazu, weil Markus zwei auf hatte. Diese kleben normalerweise förmlich aufeinander. Letzten Endes war es aber ohnehin nicht so tragisch.

Mehr ins Gewicht gefallen ist da schon sein Start. Es hat so ausgesehen, als wäre er vom Startsignal förmlich überrascht geworden. Dementsprechend spät ist er vom Sockel weggekommen.

Für mich geht es am Freitag mit den 50 Meter Delfin weiter. Mein Programm ist diesmal ungewohnt dicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals zuvor bei einer EM an jedem Tag ein Rennen geschwommen bin.

Das hat sich aber eher zufällig ergeben. Denn zu meinem üblichen Programm sind halt die 100 Meter Rücken gekommen und die sind ausgerechnet an jenem Tag, an welchem ich ansonsten nichts gehabt hätte.

Meine Lieben daheim brauchen sich aber keine Sorgen machen. Da wir am Montag erst am Abend nach Hause fliegen, bleibt noch genügend Zeit, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

Eure Fabienne

 

Fabienne Nadarajah geht bei den Kurzbahn-Europameisterschaften von 8. bis 11. Dezember in Stettin (POL) an den Start. Die 26-Jährige hat für 100 m Rücken (30.), 50 m Delfin (Freitag), 50 m Rücken (Samstag) und 50 m Freistil (Sonntag) gemeldet. Die Wienerin holte in ihrer Karriere bei Kurzbahn-Europameisterschaften bereits vier Bronze-Medaillen.

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