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Lochte peilt Phelps' Olympia-Rekord an

Historisch, einmalig, unnachahmlich.

Michael Phelps hatte mit acht Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Peking einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt. So dachte man zumindest.

Denn nun wird zur Jagd auf die Bestmarke des 26-Jährigen geblasen. Der Konkurrent kommt aus dem eigenen Lager und heißt Ryan Lochte.

Mit dem nötigen Respekt

Angedeutet hat der US-Amerikaner sein Vorhaben bereits bei den kürzlich zu Ende gegangenen Langbahn-Weltmeisterschaften in Shanghai. Mit fünf Titeln kürte sich der 27-Jährige zum erfolgreichsten Athleten.

Gegenüber der Nachrichtenagentur "Reuters" hat der Sunnyboy aus dem Bundesstaat New York nun auch sein Ziel öffentlich preisgegeben.

"Was Michael in Peking erreicht hat, ist nicht von dieser Welt. Ich weiß nicht, ob das irgendwann jemand wiederholen oder sogar toppen kann. Aber ich werde es versuchen", erklärt Lochte wohlwissend, welch schwieriges Unterfangen er sich da ausgesucht hat.

Neue Konkurrenz, neue Motivation?

Ein eindrucksvolles Ausrufezeichen setzte Lochte, als er in Shanghai über 200 m Lagen in 1:54,00 Minuten den bisher einzigen Weltrekord seit Verbot der Ganzkörperanzüge schwamm.

Dennoch sehen viele Experten Phelps mit Blick auf London auf dem besten Weg zurück zu alter Stärke. Seine vier WM-Titel zuletzt unterstreichen, dass der Mann aus Baltimore sein motivationsbedingtes Tief endgültig überwunden hat.

Die direkten Duelle in Shanghai über 200 m Lagen sowie Freistil gingen allerdings an Lochte.

Doch vielleicht ist es genau diese Konkurrenz-Situation, die Phelps gebraucht hat.

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