Endstation Halbfinale

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OSV-Damen-Trio verpasste Kurzbahn-EM-Endläufe

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Am zweiten Wettkampftag der Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Chartres ist das österreichische Team ohne Finalplatzierung geblieben.

Birgit Koschischek war über 100 m Lagen als Semifinal-10. am nächsten dran, es fehlten ihr 21/100 auf den Aufstieg.

Uschi Halbreiner wurde 15., Fabienne Nadarajah über 50 m Delfin 13.

Sie war für die Endlauf-Qualifikation um 2/10 Sekunden zu langsam.

"Brauche nichts schönreden"

Koschischek steigerte sich in 1:01,60 Minuten im Vergleich zum Vorlauf um 12/100.

Sie verpasste aber auch das Limit für die Kurzbahn-WM vom 12. bis 16. Dezember in Istanbul um 16/100.

"Das Finale wäre fein gewesen, und man braucht das auch nicht schönreden. Aber die Delfinlage hat gepasst, daher bin ich zuversichtlich", erklärte die 25-jährige Wienerin mit Ausblick auf ihre Hauptstrecke 100 m Delfin.

Von Anfang an unwohl gefühlt

Halbreiner erwischte keinen guten Lauf, mit ihren 1:02,44 blieb sie 1,03 Sekunden hinter ihrer Vorlaufleistung.

„Keine Ahnung, was da los war. Ich bin reingesprungen und habe mich von Anfang an unwohl gefühlt", meinte die Kärntnerin.

Am Sonntag geht es für die 21-Jährige noch über 200 m Rücken.

Nadarajah nicht zufrieden

Nadarajah war ebenfalls nicht so flott wie im Vorlauf, als sie Siebente gewesen war.

In 26,61 blieb die dreifache Bronzemedaillen-Gewinnerin über diese Strecke um 19/100 hinter ihrer Vormittagszeit.

„Ein von Beginn an verpatztes Rennen. Auf der ersten Länge war ich noch einigermaßen im Rhythmus, aber der letzte 25er war ein Krampf", meinte sie.

"Es fehlt mir an Konstanz und Stabilität auf der kurzen Strecke."

Cseh schlägt wieder zu

Seinen siebenten Kurzbahn-EM-Titel über 400 m Lagen holte in 4:00,99 Minuten der Ungar Laszlo Cseh.

Weitere Titelverteidigungen gelangen der erst 17-jährigen Darina Sewina (UKR) über 100 m Rücken in 57,07 und einem dänischen Damen-Trio.

Rikke Moeller-Pedersen schaffte es über 200 m Brust in der Topzeit von 2:17,26, Lotte Friis über 800 m Kraul in 8:10,24 und Jeanette Ottesen über 50 m Delfin in 25,21.

Steffen schneller als Europameisterin

Über 100 m Kraul siegte Valentina Popowa (RUS) in 52,86 Sekunden, während Titelverteidigerin Britta Steffen bei den deutschen Meisterschaften fast zeitgleich in 52,60 vorne lag.

Fabio Scozzoli (ITA) hatte bei seinem Sieg über 100 m Brust in 57,25 eine halbe Sekunde Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Jewgenij Korotischkin (RUS) schaffte es bei seinem Goldlauf über 100 m Delfin in 49,98 unter 50 Sekunden.

Enges Rennen im Medaillenspiegel

Das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Medaillenwertung von Ungarn mit den Franzosen setzte sich schließlich fort, beide halten bei fünf Titeln.

Die Franzosen gewannen am Freitag durch Jeremy Stravius im Rückensprint in 23,28 und mit der erstmals ausgetragenen Mixed-Staffel.

Für die "Equipe Tricolore" siegten über 4 x 50 m Lagen Stravius, Florent Manaudou, Melanie Henique und Anna Santamans in 1:38,74.

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