Offener Brief von Karin Meidlinger: "Infame Lüge!"

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Nicht nur OSV-Präsident Christian Meidlinger hat auf die Vorwürfe der letzten Tage aus den verschiedensten Ecken reagiert.

Auch Ehefrau Karin, die zuletzt wegen einer WM-Akkreditierung unfreiwillig ins Licht der Öffentlichkeit geriet, meldete sich nach den Ereignissen der letzten Tage zu Wort.

Und zwar mit einem offenen Brief auf der Homepage des ASV-Wien, bei dem sie die Vereinsleitung inne hat.

LAOLA1 hat den Brief im Original-Wortlaut zum Nachlesen!

 

Wir, als ASV-Wien, haben nicht die Auflage einer Zeitung oder die Leseranzahl von LAOLA1.at, aber wir haben eine Homepage, die ich abermals nützen will, um nicht wortlos alles hinzunehmen, was an Rufmord gestreut wird.

Viele Sportfreunde und Menschen unseres Vereins und deren Umfeld empfinden und denken ähnlich und sehen die negative mediale Präsenz des Herrn Dinko Jukic mittlerweile als Wiederholungstat.

Nämlich vor, bei, während oder nach einem stattfindenden Großereignis weit den Mund aufreißen und unter unkontrolliertem Sprechdurchfall meist nur ¾ Lügen und Halbwahrheiten heraus zu lassen. Dankeschön an jene, die mir vermitteln gleich darüber zu denken.

Auf Wunsch stelle ich etwaige Meinungen auch gerne auf unserer Homepage online – ein Forum eröffnen wir nicht, bitte um Verständnis.

Wenn Dinko Jukic behauptet, dass der Rücktritt von OSV-Funktionären die Beweise dafür sind, dass seine infamen Anschuldigungen und Verletzungen richtig und wahr sind, kann man das durchaus als Lüge und wiederholte Rufschädigung bei mindestens drei Personen bezeichnen.

Denn die Gründe der bisher zurückgetretenen OSV-Funktionäre liegen/lagen meist im privaten Bereich und haben auch damit zu tun, dass langjährige, sehr gut arbeitende Funktionäre aufgrund ihres Alters das Recht in Anspruch nehmen, sich schöneren und harmonischeren Dingen zu widmen, als sich mit einem entarteten Schwimm-Superstar ohne positiver Perspektive auseinandersetzen zu wollen.

Wenn Dinko Jukic behauptet, dass ein Betreuer/Delegationsleiter bei einem Großevent deshalb versagt hat, nicht tragbar ist oder keine Ahnung hat, weil der Superstar in einem Hotel zwei Stunden auf ein Zimmer warten musste, oder in der Befindlichkeit gestört war, weil der Transfer zur Sportstätte nicht optimal war, oder Funktionären unterstellt, andere mit Wein und Geschenken bestochen zu haben, um sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen, kann man auch hier von mehreren Lügen und Verleumdung reden!

Denn die Verantwortung für Unterbringung/Verköstigung/Transfer liegt bei der auszutragenden Organisation des Großevents vor Ort und nicht bei einem nationalen Betreuer/Delegationsleiter. Wer über soziale Kompetenz verfügt, weiß, dass es durchaus vorkommen kann, dass, wenn bis zu 6.000 Menschen zur gleichen Zeit in einer Stadt aus- und einziehen, das eine oder andere  Hotelzimmer eben noch nicht fertig gereinigt und zum Neueinzug frei ist.

Wer intelligent genug ist, weiß auch, dass die Transfers Hotel-Sportstätte-Hotel aus logistischen Gründen einem Fahrplan für alle SportlerInnen zu Grunde liegen. Hierbei hegen nicht einmal Olympiasieger oder Weltmeister den Anspruch, den Fahrplan zu ändern.

Geschenke bei Großevents an andere zu überreichen ist eine Geste der Freundschaftlichkeit und ein international sportliches und zwischenmenschliches Verhalten unter friedlichen Nationen. Es muss schon eine eigene Gedankenwelt sein, um dabei an Bestechung oder Vorteilsbeschaffung zu denken.

Wenn Dinko Jukic behauptet, dass das Präsidentenamt für Christian Meidlinger rein seinem privaten Interesse gilt, indem er seinen Sohn beim Heeressport unterbringt und der Frau einen Aufenthalt in Barcelona ermöglicht, sind das weitere Lügen und Verleumdungen gegenüber drei Personen sowie Verbandsschädigung.

Denn um einen Platz beim österreichischen Bundesheer zu erlangen, müssen vom Sportler einige persönliche Kriterien (Tauglichkeit, Junioren-Staatsmeistertitel oder Platzierungen 1 bis 3) erfüllt sein, welche Dominic durch sein jahrelanges Training erreichen beziehungsweise wiederholt bestätigen konnte und noch immer kann. Die Zuteilung eines Platzes beim österreichischen Heeressport erfolgt per Entscheidung des Ministeriums für Verteidigung und Sport. Dieselbe Institution, die bisher entschieden hat, dass Dinko Jukic seit Jahren den verpflichtenden österreichischen Wehrdienst noch nicht erledigen musste.

Zudem war Christian Meidlinger zur Zeit der Aufnahmemodalitäten „Dominic und Heeressport“ kein OSV-Funktionär oder Präsident. Dominic hat beim Heeressport ausschließlich seine Grundausbildung und Wehrdienstzeit ohne Beförderungsgrad als Rekrut absolviert und eine weitere Verpflichtung selbst gar nicht angestrebt, da er künftig seiner sportlichen Ausbildung, seinem Studium und Nebenberuf vorrangig nachkommen will. Letztlich ist die Diffamierung eines jüngeren und anderen Sportlers höchst unsportlich und kaum zu rehabilitieren.

Mein Flug/Aufenthalt in Barcelona ist durch uns selbst entschieden worden und privat finanziert. Eine Akkreditierungskarte war für mich nicht geplant und vorgesehen, jedoch vor Ort nötig, um das Essen im Hotel zur gleichen Zeit einnehmen zu können, um die Fahrt im Bus zur Sportstätte nützen und einen Platz im Zuschauerraum einnehmen zu dürfen. Der Präsident selbst hat auf sämtliche Ansprüche und Möglichkeiten seiner im vollen Umfang geltenden Akrreditierung (VIP-Bereich in allen Sportstätten, Pressebereich, Sportlerbereich, …) verzichtet. Der mediale Vorwurf ist eine Verleumdung sowie Rufschädigung und klagbar.

Wenn Dinko Jukic behauptet, seine Sperre sei eine lächerliche Angelegenheit und die Thematik sei die gleiche wie bei Jakub Mal, dann können wir von einer erneuten infamen Lüge begleitet von erneuter Diffamie und Verleumdung reden.

Denn seine Sperre hat er wegen unrühmlichen Verhaltens und Beleidigung anderer Menschen bekommen. Dafür gibt es Zeugen und von diesem Delikt ist er niemals und von niemandem freigesprochen worden. Auch wenn er das als Bagatelle darstellt – Ehrenbeleidigung ist noch immer klagbar.

Dinko Jukic hat seit fast einem Jahr eine gerichtliche einstweilige Verfügung, die ihm uneingeschränktes Wettkampfschwimmen erlaubt. Warum tut er nicht, was er zuletzt gut konnte – nämlich Schwimmen? Eine Frage, die sich viele stellen und die sich wohl auch seine Sponsoren irgendwann fragen werden müssen. Für „Kriegsführung üben“ wird wohl auf Dauer niemand zahlen wollen. Das schadet auch dem Geschäft. Jakub Maly steht somit in keiner Parallele. Er hat niemand beschimpft oder beleidigt und er schwimmt.

Die Tatsache, dass Dinko Jukic es sich herausnimmt und medial über die Gruppe an österreichischen WM-TeilnehmerInnen in Barcelona dermaßen negativ herzieht, lässt darauf schließen, dass wir es mit der Person zu tun haben, welche der weltgrößten Entbehrung an Persönlichkeit, menschlicher Größe und sportlicher Einstellung leidet.

Die Anschuldigungen, Verleumdungen, und Lügen gegenüber dem derzeitigen OSV-Präsidenten und seinem Team sprechen dafür, dass Dinko Jukic niemals um einen Konsens im Schwimmsport bemüht war, ist und sein wird. Egal, wer diese Position bekleidet – die Person wird bekämpft, verleumdet und im Ruf geschädigt. So war es lange Zeit im LSV Wien (Landesschwimmverband; Anm.), so ist es derzeit im OSV. Vielleicht ist es die eigenen Angst, ein Versager zu sein, und der daraus entstehende eigene Frust, der ihn so handeln lässt?

Jedenfalls zieht der Schwimm-Superstar wiederholt als selbsternannte Vernichtungsmaschine durchs Land, vergeudet Kraft, Energie und denunziert Menschen, welche mit Engagement und Freude am Sport viel Zeit und Know-how investieren und beweist selbst nichts.


- Seit einem Jahr keine brauchbaren oder  respektablen sportlichen Ergebnisse für das Land, dessen Staatsbürger er ist!


- WM-Qualifikationen, die er einfach auslässt – damit er daheim mediales „Sportler und Funktionäre versenken“ und Märtyrer spielen kann.


- Außer Platz 4 bei den letzten Olympischen Spielen kein einziges vorbildliches Attribut, wie abgeschlossene Berufsausbildung oder abgeschlossenes Studium und obwohl 24 Jahre an erreichten Lebensjahren noch keinen geleisteten/absolvierten Wehrdienst.


- Seit nunmehr einem Jahr keine einzige öffentlich positive Präsenz des Werbeträgers Dinko Jukic, die einem einen Besuch bei „Ströck“ und seinen Köstlichkeiten schmackhaft machen würde.


Peter Schröcksnadel, ein langjähriger „Vollprofi-Funktionär“, tritt für eine Bereinigung der Querelen und ein Zurückfinden von Dinko Jukic zum österreichischen Schwimmsport ein. Wird er der nächste? Mensch, der schlussendlich diskreditiert wird, weil er Respekt und sportliches Verhalten sowie ein Miteinander statt Gegeneinander fordert?

Dinko Jukic ist zu wünschen, dass ihn nicht alle verklagen, die er im vergangenen Jahr verleumdet und ehrenbeleidigt hat. Sonst wird er viel arbeiten müssen, um das zu finanzieren. Gut für ihn, das Pinoccio (dessen Nase sich bei jeder Lüge verlängert) nur eine Märchenfigur ist.

 

Karin Meidlinger, Vereinsleitung ASV-Wien

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