"Es ist ein bisschen Basisvertrauen entstanden"

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Dinko Jukic verzichtet laut österreichischem Schwimm-Verband (OSV) auf einen Start bei der Kurzbahn-WM in Doha (3.-7. Dezember).

Das gab OSV-Präsident Stefan Miklauz am Samstagabend gegenüber der APA bekannt.

Vorausgegangen war ein Gespräch in größerer Runde mit dem Olympia-Vierten und dessen Trainer-Vater Zeljko Jukic, das Miklauz als "sehr gutes Gespräch" einstufte.

"Entscheidung von Vater und Sohn Jukic"

Miklauz erklärte, dass der Verzicht auf die WM in Doha eine "Entscheidung von Vater und Sohn Jukic" gewesen sei.

An den zuletzt umstrittenen Entsendungsrichtlinien des OSV sei es nicht gescheitert.

Jukic hatte den OSV am Vortag im Rahmen der österreichischen Kurzbahn-Meisterschaften in Wien einmal mehr heftig kritisiert, Miklauz sieht nun aber einen ersten Schritt zur Beilegung des Konflikts.

"Wir wollen nichts Unverschämtes"

"Ich habe mich bemüht, eine Gesprächsbasis zu finden. Ich glaube, es ist ein bisschen ein Basisvertrauen entstanden. Ich habe ganz klar gemacht, dass wir Dinko fördern wollen und ihm keine Steine in Weg legen wollen. Ich hoffe, dass wir eine Gesprächsbasis gefunden haben, auf der sportliche Erfolge gefördert werden können", sagte Miklauz.

Der seit März amtierende OSV-Präsident betonte die "allgemeinen Spielregeln, an die sich alle halten müssen. Wir wollen nichts Unverschämtes".

Vereinbart sei, so Miklauz, dass man sich nach der WM oder Anfang kommenden Jahres wieder zusammensetzen will, um "das Jahr 2015 zu planen, dass es im Sinne von Dinko ist".

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