Keine Lust auf Lächerlichkeit

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LAOLA1: Das bedeutet, dass es offenbar Streitpunkte gibt. Sehen Sie die Problematik nicht?

Schurm: Ich sehe derzeit keine Problematik darin.

LAOLA1: Also glauben Sie nicht, dass selbst nach einer Wahl eines neuen Präsidenten, am Montag danach jemand das Ergebnis vor Gericht anfechten könnte?

Schurm: Ob das jetzt ein ordentlicher oder außerordentlicher ist – die Punkte aus dem Antrag der Vereine werden behandelt und der Verbandstag ist ausgeschrieben. Lassen Sie mich Ihnen auch noch eines kurz sagen: Wenn ein Präsident zurücktritt, gibt es einen Punkt in den Statuten, dass innerhalb eines Jahres, der Präsident neu zu wählen ist. Wenn in diesen Zeitraum ein ordentlicher Verbandstag fällt, ist er bei einem ordentlichen zu wählen. Das steht in den Statuten.

LAOLA1: Genau und in denselben Statuten steht auch, dass auf einen Antrag von zehn Prozent der Mitglieder ein außerordentlicher Verbandstag einzuberufen ist. Aber noch etwas anderes: Dem Umlaufbeschluss von Herrn Unger hatten bereits Vize-Präsidenten zugestimmt.

Schurm: Woher wollen Sie das wissen?

LAOLA1: Aus einem uns vorliegendem Mailverkehr.

Schurm: Zeigen Sie mir eine Mail, in welcher drinnen steht, dass jemand dafür war!

LAOLA1: Es existiert eine Mail von Herrn Unger, in welcher steht, dass sowohl er als auch die anwesenden Birgit Fürnkranz-Maglock und Richard Kössler dafür sind.

Schurm: Okay. Gut.

LAOLA1: Es drängt sich dabei jedoch die Frage auf, wie der OSV bei Entscheidungsfindungen vorgeht, wenn nach einer Mail von Ihnen Leute wie ein Herr Unger umfallen?

Schurm: Es kann ja sein, dass Leute ihre Meinung dann noch ändern. Unser Entschluss war meiner Erinnerung nach letztlich mehrheitlich. Das genügt.

 

Das Gespräch führte Reinhold Pühringer

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