Verpatzter WM-Auftakt für Turmspringer Blaha

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Nicht wie geplant begann die WM für Wasserspringer Constantin Blaha vom 1-m-Brett.

Zu viele kleine Fehler schlichen sich in seine Serie ein und beendeten den Traum vom Finale bereits im Vor-Wettkampf.

Anstatt einer Top-12 Platzierung musste sich der EM-Fünfte von Budapest 2010 mit Platz 30 begnügen.

Starker Start, stark nachgelassen

Großes hatte der in Arizona studierende Wiener bei seinem Eröffnungswettkampf im Oriental Sports Center, das laut seiner Angaben ein richtiger „Burner“ ist, vor.

Mit Startnummer 30 ging der OSV-Aktive beherzt in den Bewerb und schaffte mit einem sauberen Sprung eine solide Ausgangsposition.

In den folgenden Sprüngen schlichen sich jedoch kleine Fehler ein und "Coco" wurde zurückgereicht.

Chinesen geben den Ton an

„Er hat seine Sprünge gut angesetzt, danach aber leider das eine und andere Mal überdreht und in Folge zu viel in der Luft herumgebastelt. Das kostete wertvolle Punkte“, analysiert OSV-Trainer Aristide Brun.

287.95 Zähler bedeuteten am Ende Platz 30 für den Österreicher.

Der Chinese Li Shixin entschied den Vor-Wettkampf mit 438 Punkten klar vor seinem Landsmann He Min (432,95 Punkte) für sich.

"Nicht Kopf in den Sand"

„Natürlich ist die Enttäuschung im ersten Moment riesig, aber es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken.  Diesen Wettkampf kann ich abhaken."

"Jetzt gilt es, sich mit neuer Konzentration und Motivation auf die kommenden Aufgaben zu fokussieren“, erzählt Blaha, der am Donnerstag einen Start vom 3m-Brett auf der Agenda stehen hat.

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