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Bei Finaleinzug winkt Olympia in London 2012

Für Österreichs Wassersprung-Duo Constantin Blaha und Sophie Somloi geht es in ihren zweiten Auftritten bei der Shanghai-WM um einiges.

Ein Einzug in das Finale vom 3-m-Brett würde jeweils nicht nur ein international achtbares Spitzenergebnis bringen, sondern auch einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Blaha ist am Donnerstag an der Reihe, Somloi am Freitag - jeweils um 3.00 Uhr MESZ. Erstes Ziel ist das Semifinale der Top 18, der Endkampf der Top 12 ist für den Folgetag angesetzt.

Blaha will Steigerung

Blaha ist vom 1-m-Brett mit Rang 30 weit unter seinen Möglichkeiten geblieben, nun will er sein Können weit besser ins Wasser setzen.

"Der 1-m-Bewerb war mehr so zum Vergessen, und genau das habe ich auch in den letzten Tagen geschafft", berichtete der Wiener der APA - Austria Presse Agentur.

"Auf 3 m ist aber das Feld größer und dichter." 53 Teilnehmer werden antreten. "Die Bretter werden beim Einspringen überfüllt sein. Da wird die Devise 'cool bleiben' sein."

Sprung mit Top-Schwierigkeitsgrad

Der SU-Wien-Athlet hat seit der Budapest-EM 2010 mit dem dreieinhalb Auerbach gehockt den Sprung mit dem Top-Schwierigkeitsgrad 3,5 im Programm.

Blaha: "Das ist zwar mehr Risiko, aber dafür auch eine bessere Chance auf hohe Punkte.

Im Juni beim Grand Prix in Bozen hat dieser Sprung den 23-Jährigen auf Rang vier gebracht. "Sonst lautet das Motto wohl: die Nerven bewahren. Viele Springer werden unter der Länge des Wettkampfs leiden."

Somloi will sich gut präsentieren

Bei Somloi sind die Vorzeichen anders. Mit 1-m-Rang 15 hat sie bei ihrem WM-Debüt eine hervorragende Leistung geboten.

Ans Erreichen des 3-m-Finales denkt sie vor dem Vorkampf dennoch nicht. "Wenn ich unter die Top 18 komme, wäre ich mehr als zufrieden. Mir ist wichtig, mich gut zu präsentieren."

Von Nervosität ist bei der 17-Jährigen trotz ihres bisher größten Wettkampfs nichts zu merken. "Ich war ziemlich relaxed und habe mich nur auf mich konzentriert."

Ohnehin erfolgreiches Jahr

Somlois erste Saison in der allgemeinen Klasse ist schon unabhängig von der 3-m-WM äußerst erfolgreich verlaufen, brachte der Olympia-Kandidatin jedoch auch viel an Reisen ein.

"Es war sehr stressig dieses Jahr und ich hatte ziemlich viele Wettkämpfe. Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich mich aber ziemlich verbessert."

Der bisher größte Erfolg der Wienerin war Ende April der Sieg vom 3-m-Brett beim weltweit größten Jugend-Turnier in Dresden.

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