Lobnig geht am Rotsee blau

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Lobnig geht am Rotsee blau

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Nach den Plätzen fünf in Bled und drei in Varese hat sich Magdalena Lobnig beim Weltcupfinale in Luzern mit dem sechsten und letzten Platz im A-Finale begnügen müssen.

Die Kärntner Einerruderin hatte in dem topbesetzten Endlauf 22,35 Sekunden Rückstand auf die siegreiche australische Favoritin Kim Crow.

Die zwei ÖRV-Männerboote kamen auf Rang elf (Zweier) bzw. zwölf (Vierer).

Keine Kraft

Lobnig zeigte sich nach dem für sie spielerisch verlaufenen Halbfinale und ob des enormen Rückstands im Finale auf dem Rotsee enttäuscht.

"Dieses Rennen war sicher nicht das, was ich kann, das ist nicht mein Leistungsniveau. Vom ersten Schlag an hatte ich keine Kraft", meinte die Athletin von VST Völkermarkt, die bei den Weltmeisterschaften von 30. August bis 6. September in Aiguebelette (Frankreich) den Olympia-Quotenplatz holen will.

Gutes Feedback für das Training

Paul und Bernhard Sieber kamen im LG-Doppelzweier im B-Finale an die fünfte Stelle und wurden Gesamtelfte.

Allerdings hatten sie nur 2,58 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Niederländer, weshalb sie nicht unzufrieden waren. Ein elfter Rang bei der WM würde das Rio-Ticket bedeuten.

"Es waren bis auf die US-Amerikaner alle starken Boote am Start und deshalb waren die vier Rennen ein gutes Feedback für unser Training. Jetzt heißt es 50 Tage lang Gas geben, Stärken ausbauen, an unseren Schwächen arbeiten. Dann schaffen wir den Quotenplatz", hieß es in der Presseaussendung.

Das B-Finale sei eine Durchschnittsleistung gewesen. "Die Boote vor uns sind in Reichweite", meinte Paul Sieber. Das A-Finale gewann Frankreich.

Bis 1.200 Meter gut dabei

Der Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann mit Alexander Chernikov, Florian Berg, Joschka Hellmeier und Matthias Taborsky wurde im kleinen Finale Sechster und damit Gesamtzwölfter.

"1.200 Meter waren wir wirklich gut im Feld und an den führenden Booten dran, leider haben wir dann den Anschluss verloren", meinte Berg. Der Klassensieg ging an Neuseeland.

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