Fluten verwüsten WM-Strecke

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Hochwasser verwüstet WM-Strecke in Linz

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„Ein Desaster“, so beschreibt es  nach anfänglichen Hoffnungen, dass sich die Schäden in Grenzen halten, auch der Präsident des OÖ-Ruderverbandes Horst Anselm.

Rund sieben Wochen vor der U23-Ruder-WM in Linz-Ottensheim steht die gesamte Regattaanlage unter Wasser.

Das Wasser hat mittlerweile den Pegelstand von 2002 deutlich überschritten. Das Erdgeschoss des Sportzentrums steht damit mindestens 50-70 Zentimeter unter Wasser.

Infrastruktur zu großem Teil vernichtet

„Gottseidank kamen keine Menschen zu Schaden, aber die Infrastruktur wird wohl zu einem großen Teil vernichtet sein“, so Anselm.

Mannschaftskabinen, Duschen, das beliebte Restaurant an der Regattastrecke, Zwischenzeithütten, Bootshäuser - alles
steht unter Wasser.

Die Startanlage wurde teils aus den Verankerungspylonen gerissen, hängt momentan aber noch sicher an weiteren Ankern.

Bootshaus erst kürzlich errichtet

Erst kürzlich wurde als Vorbereitung auf die Heim-WM ein Bootshaus neu errichtet, die Fassade des Regattazentrums neu gestaltet und die Innenräume ausgemalt.

Ob die neu angeschafften Floßelemente schwimmfähig sind, wird sich demnächst erweisen – sie lagern in einer mittlerweile gefluteten Bootshalle.

Erste Prognose: 100.000 Euro Schaden

„Wir rechnen schon jetzt mit einem Schaden von 100.000 Euro“, berichtet Anselm.

Dabei konnten die Ruderer die Schäden noch nicht einmal inspizieren, die Regattastrecke ist, wie bereits erwähnt, komplett geflutet.

Erste Sicherungsmaßnahmen konnten aber durch engagierte Helfer noch rechtzeitig durchgeführt werden.

WM wird stattfinden

„Sobald das Wasser zurückgehrt, werden wir versuchen, die Strecke wieder auf Vordermann zu bringen“, so der Präsident.

Die Ruderer sind zuversichtlich, dass die Heim-WM ohne Probleme über die Bühne gehen kann.

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