Hofmann holt 7. ÖOC-Medaille

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Olivia Hofmann holt die siebente ÖOC-Medaille in Baku

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Die Schützin Olivia Hofmann hat am Freitag bei den Europaspielen in Baku die Bronze-Medaille im KK-Dreistellungsmatch gewonnen und für das siebente ÖOC-Edelmetall gesorgt.

Die Beach-Volleyballerinnen Lena Plesiutschnig/Katharina Schützenhöfer zogen ins Halbfinale ein. Pistolenschützin Sylvia Steiner führt nach dem Präzisionsdurchgang und Gymnastin Nicol Ruprecht jubelte über das Keulenfinale.

Hofmann, die beim Weltcup in München bereits einen Olympia-Quotenplatz mit dem Luftgewehr geholt hatte, überzeugte auch mit dem Kleinkalibergewehr.

Dank an alle

"Ich bedanke mich bei allen, die mir heute die Daumen gedrückt haben und vor allem bei all jenen, die mich auf dem Weg hierher jahrelang unterstützt und an mich geglaubt haben", sagte Hofmann, die als Quali-Siebente ins Achterfinale gekommen war.

Dort musste sich die 22-jährige Innsbruckerin mit 443,2 Ringen nur der Italienerin Petra Zublasing (464,7/Final-Weltrekord) und der Französin Laurence Brize (454,6) geschlagen geben. Stephanie Obermoser wurde 32.

Im Präzisionsdurchgang mit der 25-m-Pistole erzielte Sylvia Steiner am Freitag mit 295 Ringen persönliche Bestleistung und ließ die gesamte Konkurrenz hinter sich. Als Führende geht sie in den Schnellfeuerdurchgang am Samstag. "So gut hab' ich selbst zu Hause noch nicht geschossen. Großartig", meinte Steiner.

Plesiutschnig/Schützenhöfer im Halbfinale

Die Beach-Volleyballerinnen Plesiutschnig/Schützenhöfer erreichten mit einem 2:1 gegen die Russinnen Marija Prokopewa/Jekaterina Sirtcewa das Halbfinale, in dem am Samstag (09.00 Uhr MESZ) Ieva Dumbauskaite/Monika Povilaityte (LTU) warten. Gegen das Duo aus Litauen wollen die Österreicherinnen Revanche für die Niederlage in der Gruppenphase.

Bei den Herren zogen Tobias Winter/Lorenz Petutschnig als Gruppensieger direkt in das Achtelfinale ein. Für Peter Eglseer/Daniel Müllner kam hingegen in der Zwischenrunde gegen die Polen Maciej Kosiak/Maciej Rudol mit 1:2 (-17,18,-17) hauchdünn das Aus.

Kosiak/Rudol verhinderten damit ein ÖVV-Duell, sie sind nun am Samstag in der Früh die nächsten Gegner von Winter/Petutschnig.

Ruprecht im Gerätefinale

Die Rhythmische Gymnastin Nicol Ruprecht landete im topbesetzten Mehrkampf mit 69,400 Punkten an elfter Stelle, Natascha Wegscheider wurde 19. (64,100). Ruprecht schaffte mit den Keulen aber den Einzug in das Gerätefinale am Sonntag und war darüber überglücklich.

"Ich kann es fast nicht glauben, dass ich mit den Keulen sogar im Finale bin. Nach der missglückten EM habe ich intensiv an mir selbst gearbeitet - und ich finde, jetzt geht es wieder super bergauf. In der Entscheidung werde ich Vollgas geben und einfach diese tolle Atmosphäre genießen", meinte die 22-Jährige.

Die Wasserspringer Alexander Hart/Moritz Pail landeten im Finale des Synchronbewerbs vom 3-Meter-Brett nur auf dem elften und damit letzten Platz. In der 1-m-Brett-Qualifikation war für Michelle Staudenherz als 26. Endstation. Bogenschützin Sabine Mayrhofer-Gritsch schied in der Runde der 64 aus.

Siebente ÖOC-Medaille

Vor Hofmann haben für Österreich bereits Flachwasser-Kanutin Yvonne Schuring im Kajak-Einer über 500 m, die Karatekämpferinnen Bettina Plank (bis 50 kg) und Alisa Buchinger (bis 68 kg) sowie die Synchronschwimmerinnen Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri im Duettbewerb (U19-EM) jeweils Silber gewonnen.

Bronze steuerten die Tischtennis-Herren sowie Anna-Maria Alexandri im Synchronschwimm-Solo bei.

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