Gewisse und ungewisse Zukunft

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Weidlinger macht weiter, Mayr hört in Raten auf

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Österreichs Marathon-Rekordhalter Günther Weidlinger spekuliert nach seinem verletzungsbedingt missglückten Olympia-Auftritt in London mit den Sommerspielen 2016.

Andrea Mayr hingegen wird man auf der internationalen Marathon-Bühne wohl nicht mehr sehen.

EM 2014 und Rio 2016

Weidlinger steigt wegen seiner in London erlittenen Fußverletzung erst wieder im Oktober ins Lauftraining ein und bezeichnet die EM 2014 sowie Olympia zwei Jahre später als die nächsten großen Ziele.

"Vor London habe ich gesagt, dass ich in Rio 2016 nicht mehr dabei sein werde. Aber meine Olympiakarriere mit einer Aufgabe zu beenden, ist nicht schön. Wenn ich Leistung bringen kann und mein Umfeld das unterstützt, würde ich gerne auch in Rio laufen", wurde der 34-jährige Oberösterreicher vom ÖLV zitiert.

"Absprung schaffen"

Die zu Monatsbeginn von Wien in ihre oberösterreichische Heimat zurückübersiedelte Mayr muss ihr Wettkampfprogramm ihrer neuen beruflichen Tätigkeit als Ärztin im Krankenhaus Gmunden anpassen.

"Ich werde noch einige Zeit brauchen, um beurteilen zu können, was das fürs Training bedeutet. Eine Marathonvorbereitung ohne Auszeit vom Beruf wird wohl nicht gehen, aber Bergläufe könnten möglich sein", meinte die 32-jährige Berglauf-Weltmeisterin.

Und: "Irgendwann muss man aber auch aufhören können und den Absprung schaffen." Ihr erster Olympia-Auftritt in London sei jedenfalls ihr letzter gewesen, bekräftigte die ÖLV-Rekordlerin.

WM ohne ÖLV-Starter

Die Halbmarathon-WM nächstes Wochenende in Bulgarien geht ohne österreichische Beteiligung in Szene.

Weil wie Weidlinger und Mayr auch der ebenfalls infrage gekommene Markus Hohenwarter fehlt.

Der Kärntner hat erst vor drei Wochen den Bergmarathon-WM-Titel geholt.

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