Schrott verbessert in Luzern eigenen ÖLV-Rekord

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Die Niederösterreicherin Beate Schrott hat am Dienstag beim Meeting "Spitzenleichtathletik Luzern" ihren österreichischen Rekord über 100 m Hürden in 12,82 Sekunden gleich um 13/100 verbessert.

Damit gelang der Olympia-Teilnehmerin in ihrem vorletzten Wettkampf vor den Spielen in London ein beachtlicher Leistungssprung, nachdem sie zuletzt konstant unter 13 Sekunden gelaufen war.

Ihre bisherige ÖLV-Bestmarke von 12,95 Sekunden hatte sie im Vorjahr aufgestellt.

Freude über "perfekten Tag"

"Das war ein perfekter Tag heute und ein super Rennen", sagte Schrott in einem ersten Statement.

"Ich habe mich schon beim Aufwärmen echt gut gefühlt und war beim Lauf aggressiv genug. Endlich waren auch die Bedingungen gut. Dieses Resultat gibt viel Zuversicht."

Zusätzlichen Grund zur Freude hatte sie am Vormittag von der Universität bekommen: "Ich habe erfahren, dass ich die Prüfung bestanden habe, für die ich bei der EM in Helsinki gelernt habe."

Rückenwind im legalen Bereich

Mit ihrer neuen, bei einem Rückenwind von 1,4 Meter/Sekunde fixierten nationalen Bestmarke wurde die EM-Vierte im B-Lauf hinter der Belgierin Anne Zagre Zweite, gesamt kam Schrott unter 16 Sprinterinnen auf die sechstschnellste Zeit.

Das A-Finale gewann die US-Amerikanerin Ginne Crawford in 12,61 Sekunden.

Vor London noch Staatsmeisterschaften

Ihren letzten Wettkampf vor der Abreise am 29. Juli nach London bestreitet Schrott am Wochenende bei den Staatsmeisterschaften in Klagenfurt. Danach folgt ein Trainingslager in Salzburg.

Erst am Samstag war Schrott in London mit 12,96 persönliche Saisonbestzeit gelaufen, Sonntag und Montag war sie bei Einkleidung, Farewell-Feier und Vereidigung der österreichischen Olympia-Athleten, ehe sie in die Schweiz weiterflog.

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