Zurück zu alter Stärke?

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Beate Schrott will 2015 ohne Druck neu durchstarten

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Vier Tage nach der Rückkehr von einem Trainingslager in der "IMG Academy" in Bradenton bei Tampa/Florida gibt Beate Schrott am Donnerstag bei einem Hallen-Meeting der Leichtathleten in Düsseldorf ihr Saisondebüt.

Für Samstag hat die Hürdensprinterin ein Antreten in Karlsruhe geplant, für 6. Februar ihren Start beim "Gugl Indoor" in Linz.

Allzu viel erwartet sich die Olympia-Achte vorerst nicht.

Training mit Europameisterin

"Es war ein gutes Trainingslager, ausgelegt auf die unmittelbare Wettkampf-Vorbereitung", erklärte Schrott gegenüber der APA über das Camp unter strahlender Sonne.

"Wir sind viel Hürden gegeneinander gelaufen, es ist viel weitergegangen." 100-m-Hürden-Europameisterin Tiffany Porter war eine der Trainingskolleginnen der Niederösterreicherin.

Ihr nunmehriger Stammtrainer Rana Reider ist jener, mit dem sich Schrott - damals in Südafrika - auf die vorjährige Hallensaison vorbereitet hat.

Damals hatte es in den folgenden Wettkämpfen nicht nach Wunsch geklappt, dazu machte ihr ab Ende Mai eine Oberschenkelblessur zu schaffen. Es war die zweite von einer Blessur beeinträchtigte Saison der 26-Jährigen in Folge.

Zurückgestuft

Die Bestätigung ihrer starken Leistungen von 2012 hat Schrott auch deswegen noch nicht gebracht, im Förder-Kader für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro wurde sie in den "Hope"- bzw. Hoffnungskader zurückgestuft.

Aber auch wenn die Spiele nur noch eineinhalb Jahre entfernt sind, will sich Österreichs dreifache "Leichtathletin des Jahres" vorerst keinen Druck machen.

"Ich werde mich nicht fertigmachen, habe keine zu hohen Erwartungen", meinte Schrott. Zeit und Platzierung seien ihr in Düsseldorf daher nicht wichtig.

Eine erste Bestätigung ihrer konzentrierten Arbeit von Bradenton wären sicher die Erbringungen der Qualifikationszeit für die Hallen-EM vom 6. bis 8. März in Prag.

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