Neuer Coach und gleich positiv

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Erste Kontrolle unter neuen Coach gleich positiv

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Der Fitnesstrainer der in den jüngsten Dopingskandal um jamaikanische Leichtathleten verwickelten Sprint-Stars Asafa Powell und Sherone Simpson hat jede Schuld von sich gewiesen.

"Beide Athleten sind eindeutig auf der Suche nach einem Sündenbock. Ich habe Asafa Powell und Sherone Simpson nicht mit verbotenen oder illegalen Substanzen versorgt", betonte Christopher Xuereb in einer Stellungnahme.

Erster Test unter Xuereb

Am Dienstag hatte der Manager der beiden Sprinter den Coach für die positiven Tests auf Oxilofrin verantwortlich gemacht. Es müsse mit den von Xuereb verabreichten Nahrungsergänzungsmitteln zusammenhängen, sagte Powells Agent Paul Doyle.

Powell sei in der Vergangenheit oftmals kontrolliert worden und alle Tests seien negativ gewesen.

Nun war aber schon der erste Test seit der Verpflichtung von Xuereb positiv, sagte Doyle. Man wolle nicht Xuereb die Schuld für alles geben, aber er sei derjenige gewesen, der die Präparate zur Verfügung gestellt habe.

Auch Xuerebs Freundin gesperrt

Der Kanadier Xuereb erklärte, alle von ihm empfohlenen Vitaminpräparate wären in seriösen Geschäften gekauft worden und große Marken.

"Die bei mir gefundenen Präparate wurden von der italienischen Polizei als legal befunden. Ich weiß nicht, was die Athleten zusätzlich genommen haben", teilte Xuereb mit.

Laut der Online-Ausgabe der Zeitung "Toronto Star" ist Xuerebs Freundin Esther Akinsulie (29), eine kanadische Sprinterin, heuer wegen des Nachweises von Hydrochlorothiazid für sechs Monate (bis 8. August) gesperrt worden.

Diese Substanz steht auf der Verbotsliste, weil sie zur Verschleierung von Dopingmitteln verwendet werden kann.

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