Merritt bei Comeback Zweiter

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Die Kenianerin Vivian Cheruiyot hat am Freitagabend mit der viertbesten Zeit der Geschichte über 5.000 m für das Glanzlicht im Diamond-League-Meeting in Stockholm gesorgt.

Die 27-jährige Weltmeisterin stellte in 14:20,87 Minuten nicht nur eine deutliche neue Jahresweltbestzeit auf, sondern verbesserte auch ihren eigenen Landesrekord um fast zwei Sekunden.

Vor Cheruiyot waren bisher lediglich die Äthiopierinnen Tirunesh Dibaba (WR: 14:11,15) und zweimal Meseret Defar schneller gewesen.

Glanzloser Bolt-Sieg

Sprintsuperstar Usain Bolt gewann die 200 m hingegen in glanzlosen 20,03 Sekunden. Der Weltrekordler kann damit einen Monat vor der WM in Daegu weiterhin nicht mit Topzeiten aus den vergangenen Jahren aufwarten.

Immerhin wetzte der Jamaikaner aber die Scharte von zwei Stockholm-Niederlagen aus den vergangenen Jahren aus, als der Weltrekordler in der schwedischen Hauptstadt jeweils über 100 m besiegt worden war.

Durchwachsenes Comeback von Merritt

Ein durchwachsenes Comeback gab 400-m-Olympiasieger LaShawn Merritt.

Der US-Amerikaner wurde bei seinem ersten Auftritt nach seiner 21-monatigen Dopingsperre in 44,76 Sekunden hinter dem Jamaikaner Jermain Gonzales (44,69) Zweiter.

Gleichfalls wenig überzeugend präsentierte sich 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya. Die Südafrikanerin blieb in 2:01,28 Minuten drei Sekunden hinter der jamaikanischen Siegerin Kenia Sinclair (1:58,21 Minuten).

Isinbajeva endgültig zurück in der Weltspitze

Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbajewa meldete sich indes mit 4,76 m endgültig in der Weltspitze zurück.

Die Russin ist damit auch erklärte Favoritin der WM in Südkorea.

Weitere Jahresweltbestleistungen erzielten der Australier Mitchell Watt im Weitsprung mit einem Satz auf 8,54 m und Olympiasieger Andreas Thorkildsen (NOR), der der Speer auf 88,43 m schleuderte.

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