"Glücklich mit dem, was ich gezeigt habe"

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50.000 Zuschauer harrten bis zum Schluss aus und wurden nicht enttäuscht.

Leichtathletik-Superstar Usain Bolt gewann am Samstagabend beim Diamond-League-Meeting in Paris die 200 m in der neuen Jahresweltbestleistung von 19,73 Sekunden.

Der Weltrekordler und Olympiasieger aus Jamaika war damit eine hundertstel Sekunde Schneller als sein großer Rivale Tyson Gay zuletzt bei den US-Trials.

"Das war gut"

Bolt setzte sich vor seinem Landsmann Warren Weir (19,92) und dem Franzosen Christophe Lemaitre (20,07) durch, wirkte aber erneut nicht wirklich locker.

Dass er sich gegenüber dem Oslo-Meeting vor einem Monat um sechs Hundertstel steigerte, war sicher auch den warmen Temperaturen zuzuschreiben.

Dennoch war er nicht unzufrieden. "Das war gut. Ich bin glücklich mit dem, was ich gezeigt habe", sagte Bolt.

Europarekord über 3.000 m Hindernis

Olympiasieger und Weltmeister Kirani James aus Grenada demonstrierte über 400 m große Form, er setzte sich in der Jahresweltbestzeit von 43,96 Sekunden vor LaShan Merritt aus den USA durch, der in 44,09 Saisonbestzeit markierte.

Auch über 3.000 m Hindernis gab es durch den Kenianer Ezekiel Kemboi in 7:59,03 Minuten eine neue Jahresweltbestzeit, der zweitplatzierte Franzose Mahiedine Mekhissi Benabbad markierte in 8:00,09 neuen Europarekord. Den hielt seit 2009 in Berlin sein Landsmann Bouabdellah Tahri in 8:01:18.

JWBZ über 5.000 m

Eine weitere JWBZ fiel im 5.000-m-Rennen der Frauen, das die Äthiopierin Tirunesh Dibaba in 14:23,68 Minuten vor vier Landsfrauen gewann.

Im Kurzsprint der Frauen setzte sich die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce in 10,92 Sekunden knapp vor Blessing Okagbare (NGR/10,93) durch.

Weltrekordler Aries Merrit aus den USA war über die 110 m Hürden in 13,09 Sek. nicht zu schlagen.

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