Schubert will WM-Titel wiederholen

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Jakob Schubert und Magdalena Röck sind bei der Sportkletter-WM in Gijon die österreichischen Medaillenhoffnungen in der Königsdisziplin Vorstieg.

Schubert ist Titelverteidiger, der Tiroler hatte vor seinem Triumph vor zwei Jahren in Paris auch schon 2011 WM-Silber geholt. Röck war bei der WM 2012 überraschend Dritte geworden.

Favoriten im Vorstieg

Der ehemalige Seriensieger Schubert ist heuer mit einem ersten Platz perfekt in den Weltcup gestartet. Danach folgten drei weitere Podestplätze. Zuletzt in Imst war der 23-Jährige Dritter, beim prestigeträchtigen Rock Master in Arco Ende August Vierter.

Wie Schubert sind auch der Japaner Sachi Amma und dem Tschechen Adam Ondra heiße Medaillentipps.

Auch seine Tiroler Landsfrau Röck ist mittlerweile Stammgast am Weltcup-Podest. Sie stand wie Schubert in allen vier Bewerben auf dem Stockerl, beim Heimspiel in Imst schaffte sie nach drei zweiten Plätzen hinter Vizeweltmeisterin Jain Kim (KOR) ihren ersten Weltcup-Erfolg.

Zudem holte sie mit dem Rock-Master-Sieg in Arco zusätzliches Selbstvertrauen für die WM in Nordspanien.

Die 20-Jährige möchte in Gijon die Nachfolge von Angela Eiter und Johanna Ernst antreten, die von 2005 bis 2012 alle fünf WM-Titel erobert haben.

Außenseiter im Speed

Während Schubert bereits am Mittwoch in der Qualifikation drankommt, greift Röck erst am Freitag ins Geschehen ein. In der Disziplin Speed sind die Österreicher dagegen nur krasse Außenseiter.

Die Boulderer haben ihre Titelkämpfe heuer separat ausgetragen. In Abwesenheit der verletzten Anna Stöhr blieb das rot-weiß-rote Team um Kilian Fischhuber in München aber ohne Medaille.

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