Stöhr prophezeit "ein Kopf-an-Kopf-Rennen"

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Anna Stöhr und Kilian Fischhuber sind am Wochenende beim Boulder-Weltcup am Innsbrucker Marktplatz wieder die großen heimischen Hoffnungsträger.

Ex-Weltmeisterin Stöhr hat sich in ihrem "Wohnzimmer" viel vorgenommen, spricht aber im Vorfeld nur davon, dass sie das Finale erreichen will. Dasselbe Ziel hat auch ihr Lebensgefährte Fischhuber.

Stöhr in Innsbruck eine Macht

Eine Europameisterschaft 2010 und Weltcups 2012 und 2013 gab es bisher in Innsbruck.

Zweimal triumphierte Stöhr, nur im Vorjahr musste sich die 26-Jährige mit dem zweiten Platz hinter der Deutschen Juliane Wurm zufriedengeben, und das in einer an sich "makellosen" Saison.

Die übrigen sieben Boulder-Weltcups gewann sie und damit auch überlegen den Gesamtwertung.

"Dichte heuer noch größter"

"Die Dichte ist aber heuer noch größer", sagte Stöhr am Dienstag auf einer Pressekonferenz. In den bisherigen drei Weltcups standen fünf Kletterinnen jeweils im Finale.

"Ich rechne damit, dass es am Wochenende wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben wird", prognostizierte die im Weltcup mit 231 Punkten an der zweiten Stelle hinter der Britin Shauna Coxsey (245) liegende Tirolerin.

Die Siegerin von Baku hat sich jedenfalls den Finaleinzug fest vorgenommen, "denn dann kann alles passieren."

Lob für Veranstaltung

Innsbruck bezeichnete sie als ihr liebstes Event.

"Von der Organisation und der Stimmung her ist das der beste Event auf der Tour, zudem kann ich mit dem Fahrrad zum Wettkampf fahren", lobte die Europameisterin.

Rund 5.000 Zuschauer werden am Samstagabend zum Finale erwartet. 155 Kletterer aus 29 Nationen haben genannt.

Coxsey, Fischhuber, Stöhr und Posch freuen sich auf Innsbruck

Fischhuber hofft auf Finale

Das Überstehen des Halbfinales am Samstagmittag hat sich auch der Niederösterreicher Fischhuber vorgenommen.

In den bisherigen drei Weltcups belegte der Lehramtsstudent, der in vier Wochen sein Studium abschließen wird, die Plätze 19, 4 und 3.

"Mit der Form bin ich zufrieden. Interessant wird sicher das Halbfinale. Das ist immer der wichtigste und spannendste Teil der Wettkämpfe. Ich hoffe, wieder das Finale zu erreichen", sagte der WM-Zweite Fischhuber, der schon vor Saisonbeginn Innsbruck und die WM in München im August als seine Saisonhöhepunkte bezeichnet hatte.

Schubert muss passen

Nicht mit dabei ist Lokalmatador Jakob Schubert, im Vorjahr Gewinner des Gesamtweltcups.

Er verzichtet nach einer Bänderverletzung im Daumen, an der immer noch laboriert, auf einen Start und konzentriert sich voll auf die Vorstiegsaison, die erst Ende Juni beginnt.

 

Das Programm - Freitag:
10.00 - 14.00 Uhr: Qualifikation Herren
16.00 - 19.00 Uhr: Qualifikation Damen

Samstag:
12.30 - 15.30 Uhr: Semifinale Damen und Herren,
19.30 Uhr: Finale

Österreichische Teilnehmer - Damen:
Barbara Bacher, Sabine Bacher, Madelaine Eppensteiner, Victoria Klemm, Katharina Posch, Karoline Sinnhuber, Berit Schwaiger, Anna Stöhr, Anna Vollenwyder

Herren:
Alfons Dornauer, Kilian Fischhuber, Max Rudigier, Elias Weiler.

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