ÖWK-Asse geben sich keine Blöße

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Schubert: "Fühle mich auf dieser Wand extrem wohl"

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Österreichs Kletter-Asse wussten bei der Weltmeisterschaft in Paris auch am zweiten Tag zu überzeugen.

Jakob Schubert und Mario Lechner haben am Donnerstag bei den Kletter-Weltmeisterschaften in Paris im Vorstieg das Halbfinale erreicht.

In der Gruppe B kletterten alle Favoriten beide Routen top, neben Schubert gelang dies auch dem spanischen Titelverteidiger Julian Ramon Puigblanque, dem Tschechen Adam Ondra sowie dem Schweizer Cedric Lachat.

"Fühle mich extrem wohl"

"Ich fühle mich auf dieser Wand extrem wohl", betonte Schubert, der WM-Zweite von 2011. Der Tiroler wird wie sein Trainingspartner Lechner am Samstag erneut im Einsatz sein wird.

Mit einer Topbegehung und einer fast perfekten zweiten Qualifikationsrunde stieg auch Lechner auf Platz 8 sicher in die Runde der letzten 26 auf. Der Salzburger Max Rudigier schied als 19. seiner Gruppe hingegen aus.

ÖWK-Damen zogen nach

Am Nachmittag qualifizieren sich gleich drei Österreicherinnen für das Halbfinale im Boulder-Bewerb:

Titelverteidigerin Anna Stöhr, Katharina Saurwein und überraschend auch WM-Kombiniererin Barbara Bacher. Die Allrounderin, die am Vortag auch ins Vorstieg-Halbfinale eingezogen ist, hat damit eine sehr gute Basis für den Kombi-Bewerb.

Bacher muss schon am Freitag im Vorstieg-Halbfinale und in der Qualifikation im Speed-Bewerb wieder klettern. "Natürlich ist das enge WM-Programm eine körperliche und mentale Herausforderung. Aber das ist ja auch der Reiz an der Kombination", meinte Bacher.

Holzer feierte gelungenes Debüt

Für Paraclimber Andreas Holzer ist die erste WM bereits vorüber.

Der Osttiroler belegte unter vierzehn blinden bzw. sehbehinderten Athleten den siebenten Rang.

Am Freitag stehen die Semifinali im Frauen-Vorstieg sowie im Männer-Boulder und die Qualifikationen im Speed auf dem Programm.

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