Kletter-Trio im WM-Finale

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"Ich war extrem nervös, so nervös wie selten zuvor"

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Österreichs Wettkletterverband darf sich nach den Vormittagsbewerben bei der Kletter-WM in Paris am Freitag über drei Finalisten freuen:

Kilian Fischhuber erfüllte sich mit dem zweiten im Boulder-Halbfinale seinen Traum vom Finaleinzug. Im Vorstiegs-Bewerb der Damen schafften sowohl Weltmeisterin Angela Eiter als auch Johanna Ernst souverän den Aufstieg ins WM-Finale.

Den Finaleinzug knapp verpasst haben Christine Schranz und WM-Kombiniererin Barbara Bacher als ex aequo-Neunte.

"Finale bedeutet mir sehr viel"

"Ich habe jetzt gesehen, dass ich auf alle Fälle um die Medaillen kämpfen kann. Hier in Paris im Finale zu stehen, bedeutet mir sehr viel", freute sich Fischhuber nach seinem Auftritt.

Ebenfalls im WM-Finale stehen u.a. auch Weltmeister Dmitrij Scharafutdinow und Gesamtweltcupsieger Rustam Gelmanow (beide RUS).

"Mit Ausnahme des Deutschen Jan Hojer sind fünf Athleten im WM-Finale, die in der Weltrangliste unter den Top 7 sind. Wer sich in diesem Finale zum Weltmeister krönt, der hat es redlich verdient," analysierte Teamcoach Heiko Wilhelm die Situation vor dem Finale am Samstag (18.30 Uhr/live ORF Sport +).

"Nervös wie selten zuvor"

Österreichs größte Medaillenhoffnungen im Damen-Vorstieg, Angela Eiter und Johanna Ernst, konnten die Erwartungen bisher erfüllen.

Ernst kletterte an der Stätte ihres ersten großen Triumphs (EM-Titel 2008) im Halbfinale auf Platz zwei und steht zum dritten Mal en suite in einem WM-Finale.

Noch eindrucksvoller ist die Serie von Eiter, die seit 2005 drei Mal Weltmeisterin wurde. Sie steht zum fünften Mal in Folge in einem WM-Finale.

"Ich war extrem nervös, so nervös wie selten zuvor. Jetzt ist der ganze Druck weg, der sich in mir aufgestaut hat. Im Finale lautet nun die Devise 'Vollgas'," sagte Rekordweltmeisterin Eiter.

Am Freitag standen noch die Qualifikationsbewerbe im Speed auf dem Programm.

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