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Schirnhofer fliegt bei WM zum Auftakt raus

Max Schirnhofer kommt bei der Judo-WM in Paris über einen Kurzauftritt nicht hinaus.

Der Vorjahres-Siebte scheidet etwas überraschend bereits in der ersten Runde gegen den Kameruner Dieudonne Dolassem aus.

Schirnhofer, der in der Schlussminute nur mit einer Yuko-Wertung zurückliegt, riskiert in den letzten Sekunden und wirft sich beim Versuch einer Konter-Technik selbst Ippon.  

Zwar fällt auch Dolassem auf den Rücken, doch die Wertung wird letztendlich dem Afrikaner zugesprochen.

Ablagerung im Zeh

Augenscheinlich ist, dass Schirnhofer nicht voll fit ist. Der 24-Jährige wirkt konditionell nicht voll auf der Höhe. Keine Spur von der Spritzigkeit, die ihn ansonsten auszeichnet.

Kein Wunder, konnte der Flachgauer in den vergangenen Wochen nicht voll trainieren. Eine schmerzvolle Ablagerung im großen Zeh hatten herkömmliche Matten-Einheiten zuletzt unmöglich gemacht.

Zuvor hatte ihn im Frühjahr bereits ein Schlüsselbeinbruch für mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt.

Durch das frühe WM-Aus verpasst Schirnhofer auch die Möglichkeit, weiter Punkte für die Olympia-Qualifikation zu sammeln.

Keine weiteren Österreicher

Für Österreich ist die WM damit beendet, das beste Ergebnis holt Hilde Drexler (bis 63 kg) mit einem 7. Platz am Donnerstag.

Am Samstag folgen die schweren Gewichtsklassen und am Sonntag die Team-WM. Bei beiden ist der ÖJV nicht am Start.

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