ÖHV-Herren fahren nicht zu Olympia

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Österreichs Hockey-Nationalteams werden nicht bei den Olympia 2016 in Rio de Janeiro dabei sein.

Nachdem die ÖHV-Damen in der zweiten World-League-Phase ausgeschieden waren, verpassten die rot-weiß-roten Herren beim Phase-3-Turnier in Buenos Aires den für das Wahren der Rio-Chance nötigen Viertelfinaleinzug.

Im letzten ÖHV-Match von Pool B gelang beim 1:4 gegen Spanien immerhin das erste ÖHV-Tor.

Uher sorgt für Spannung

Die Spanier hatten in der 6. und 17. Minute auf 2:0 gestellt, der erlösende Premierentreffer der Österreicher gelang Dominic Uher nach einer Strafecke per scharfem Schuss ins rechte Kreuzeck (26.).

Noch vor dem Wechsel fiel aber das 1:3. Nachdem ÖHV-Topstürmer Michael Körper per Grüner Karte vom Feld geschickt worden war, war die Niederlage fast schon besiegelt.

Ein Ballverlust resultierte im 1:4 (43.). Danach verlegten sich die Iberer geschickt und erfolgreich aufs Verteidigen.

Gegen Ägypten um Rang neun

Am Donnerstag (15.00 Uhr MESZ) geht es für die Österreicher noch gegen Gruppe-A-Schlusslicht Ägypten um Platz neun. Es sind dies die laut Weltrangliste schwächsten Mannschaften des Turniers.

Der Sieger bekommt zumindest wertvolle Punkte für die Weltrangliste.

Unter den Viertelfinalisten geht es am Donnerstag hingegen bereits um die Olympia-Tickets.

Stanzl: "Haben uns mehr ausgerechnet"

Österreichs Kapitän Benjamin Stanzl war in seiner ersten Reaktion die Enttäuschung über das punktlose Ausscheiden anzumerken.

"Realistischerweise stimmen die Ergebnisse vielleicht, aber wir haben uns schon mehr ausgerechnet. Dem war leider nicht so."

Gegen die Spanier hätten individuelle Fehler vor den ersten beiden Gegentoren die Angelegenheit erschwert.

Laskowski: "Grenzen und Defizite aufgezeigt"

Teamchef Tomasz Laskowski zog ein realistisches, ernüchterndes Resümee: "Das Ziel haben wir verfehlt. Leider wurden uns unsere Grenzen und Defizite aufgezeigt. Daran gilt es jetzt zielstrebig Richtung Europameisterschaft zu arbeiten."

Allein die Qualifikation für die dritte Phase ist aber hervorzuheben.

"Trotzdem haben wir eine gute World-League-Saison gespielt, um überhaupt auf diesem Level dabei zu sein. Wir nehmen sicher eine Menge Erfahrung mit für die Zukunft."

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