Die historische Chance

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Hockey-Herren um das 1. Olympia-Ticket seit 1952

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Österreichs Hockey-Nationalteam der Herren spielt wie schon 2008 und 2012 ab Mittwoch (Ortszeit) auch für 2016 um die Olympia-Qualifikation.

Nach starken Leistungen steht die ÖHV-Truppe in der dritten Phase der World League, in der geht es nun in Argentinien ans Eingemachte geht.

Denn Gegner in Pool A sind in Buenos Aires in dieser Reihenfolge die Topteams Argentinien, Kanada, Deutschland und Spanien.

Den Letzten beißen die Hunde

Erste Aufgabe in dieser Fünfer-Gruppe ist es, eine Mannschaft hinter sich zu lassen.

Die von Tomasz Lakowski betreute rot-weiß-rote Equipe hat bei diesem Turnier die schlechteste Weltranglisten-Position, ist damit Außenseiter.

Sollte zumindest Tabellenplatz vier erreicht werden, ginge es am Donnerstag nächster Woche im Viertelfinale im K.o.-System weiter. Der Einzug ins Semifinale würde Rio 2016 schon sehr nahe bringen.

Abzüglich der Kontinental-Meister

Das Turnier in Buenos Aires ist nur eines von zwei Semifinal-Events der World League. Das andere wurde an Antwerpen vergeben.

Einen Rio-Platz gibt es für die gesamt sechs bestplatzierten Teams der beiden Turniere, die kontinentalen Meister ausgenommen.

Auf den Kontinenten hat bisher aber nur Indien seine Besten ermittelt. Europa, Afrika, Ozeanien und Amerika folgen bis Ende Oktober, erst dann wird Klarheit herrschen.

Brasilien wackelt

Da auch noch offen ist, ob Olympia-Veranstalter Brasilien die sportlichen Vorgaben des Weltverbandes (FIH) für eine Teilnahme an den eigenen Spielen erfüllt, könnte ein siebenter Platz über die Qualifikationsturniere vergeben werden.

Gut möglich, dass im Nachhinein eine Semifinal-Teilnahme in Buenos Aires auf alle Fälle genügt.

Jedenfalls werden alle Plätze ausgespielt, um eine eindeutige Reihenfolge für die Rio-Plätze zu haben.

Große Brocken

Die Österreicher sind am Mittwoch angereist, es geht um die erste Olympia-Teilnahme von ÖHV-Herren seit 1952.

Zuvor gab es noch Testspiele gegen Neuseeland (Weltranglisten-7./1:2) und Ägypten (20.).

Diese Teams wurden in Gruppe A gegen die Niederlande (2.), Südkorea (8.) und Japan (16.) gelost. Die Gegnerschaft Österreichs (22.) führt Deutschland (3.) vor Argentinien (6.), Spanien (11.) und Kanada (15.) an.

Zusammenhalt als Trumpf

Angesichts dieser scheinbaren Übermacht braucht es beim ÖHV-Team um Kapitän Benjamin Stanzl eine absolute Sonderleistung, um den Sprung zu den Spielen schaffen.

Topscorer Michael Körper: "Wir müssen zusammenhalten, können es nur über starkes Teamwork schaffen."

Der 18-köpfige Kader besteht aus zehn Spielern von Meister Arminen, fünf Legionären sowie je einem Akteur von HC Wien, Post SV und AHTC.

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