Lust auf Nachschlag

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Box-Weltmeister Floyd Mayweather (USA) hat Manny Pacquiao ein weiteres Duell angeboten.

Drei Tage nach dem klaren Punktsieg im sogenannten Kampf des Jahrhunderts in Las Vegas teilte der Weltergewichts-Champion nach WBA-, WBC- und WBO-Version mit, dass er gegen seinen Rivalen von den Philippinen antreten werde, sobald dieser die Folgen seiner Schulteroperation überstanden habe.

Nach der Operation

"Ich werde in einem Jahr gegen ihn kämpfen, nach seiner Operation", schrieb Mayweather in einer SMS dem US-Sportjournalisten Stephen A. Smith.

Pacquiao hatte am Samstag mit starken Schulterschmerzen geboxt.

Wie sein Management mitteilte, hatte sich der 36-Jährige bereits im Training einen Riss in der Rotatorenmanschette zugezogen und soll noch in dieser Woche operiert werden. Anschließend werde er neun bis zwölf Monate ausfallen, hieß es weiter.

Besser als Rocky

Mayweather hatte nach seinem 48. Sieg im 48. Kampf zunächst angekündigt, im September noch einmal in den Ring steigen und anschließend seine Karriere beenden zu wollen.

Bei einem weiteren Triumph im Herbst würde er den Rekord von Rocky Marciano einstellen.

Das MGM Grand in Las Vegas will im April 2016 eine neue Arena eröffnen - in diese Zeit fällt das 60-jährige Jubiläum von Marcianos Karriere-Ende.

Millionen-Klage gegen Pacquiao

Zwei Box-Fans aus Nevada verklagten unterdessen Pacquiao auf mehrere Millionen Dollar wegen Wettbewerbsverzerrung.

Der Filipino und dessen Management sollen ihrer Ansicht nach die Öffentlichkeit getäuscht haben, weil erst nach dem Kampf gegen Floyd Mayweather bekannt wurde, dass Pacquiao an einer schweren Schulterverletzung litt. Dies verstoße gegen das "Nevada Decetive Trade Practices Law".

Die Angeklagten sehen die Vorwürfe gelassen, schließlich hätten die Ärzte dem Boxer grünes Licht gegeben.

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