Superstar erhört Engelstrompete

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Los Angeles Angels holen Superstar Albert Pujols

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Er war die heißeste Aktie auf dem Free-Agent-Markt der MLB.

Die Betonung liegt auf "war", denn Albert Puyols ist nicht mehr zu haben. Der Baseball-Superstar hat einen neuen Klub: Die Los Angeles Angels.

Nach elf Jahren in St. Louis wechselt der First Baseman, der heuer zum zweiten Mal mit den Cardinals die World Series für sich entscheiden konnte, nach Kalifornien.

Im Idealfall 260 Millionen Dollar...

Im Westen der USA unterschreibt der 31-jährige dreifache MVP einen Vertrag über zehn Jahre und wird in diesem Zeitraum nicht weniger als 250 Millionen Dollar verdienen - in seinem Idealfall sogar 260.

Pujols hat, so wie es der Rechtsschläger auch wollte, eine Klausel im Vertrag, die ihm einen Trade in diesem Zeitraum untersagt.

Wie ESPN berichtet, soll das mitunter auch ein Punkt gewesen sein, warum die Miami Marlins, die ebenfalls an dem Superstar dran waren, nicht den Zuschlag bekommen haben.

Auch die Cardinals sollen noch im Rennen gewesen sein, zumindest hätte Pujols' Franchise am Donnerstag noch ein weiteres Gebot (neun Jahre, rund 200 Millionen) geplant gehabt.

Die Angels haben aber das Rennen gemacht - und nicht nur hinsichtlich Pujols.

Die Franchise aus Los Angeles rüstet ähnlich auf wie die Marlins aus Florida, die schon Shortstop Jose Reyes von den Mets geholt und sich mit Top-Pitcher Mark Buehrle (White Sox) geeinigt haben. 

Nach Pujols auch C.J. Wilson

Die Angels haben nach Pujols auch noch C.J. Wilson (fünf Jahre, 77,5 Mio. Dollar) geholt.

Der Pitcher kommt von den Texas Rangers, die in der diesjährigen World Series den Cardinals unterlegen waren. Bereits 2010 unterlagen die Rangers in der Endspiel-Serie der MLB.

Mit Pujols und Wilson dürfte das Ziel der Angels relativ klar sein: Neuerlicher Gewinn der World Series - das bislang einzige Mal war dies 2002 der Fall.

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