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Cardinals gewinnen die World Series

Die St. Louis Cardinals gewinnen die World Series.

Das Team rund um Superstar Albert Pujols schlägt die Texas Rangers im finalen siebenten Spiel vor eigenem Publikum mit 6:2.

Damit krönen sich die Cardinals zum elften Mal in ihrer Geschichte zum Champion der Major League Baseball.

Für die noch titellosen Rangers ist es bereits die zweite Final-Niederlage in Folge.

Rangers nur zu Beginn stark

Schon im ersten Inning von Game 7 geht es rund: Nach Runs von Elvis Andrus und Josh Hamilton bzw. einem von RBI-Double durch David Freese (Runs durch Albert Pujols und Lance Berkman) steht es früh 2:2.

Den Rangers gelingt danach gegen Pitcher Chris Carpenter aber nicht mehr viel. Bis er Ende des sechsten Innings den Platz verlässt, lässt er nur noch drei weitere Hits zu.

Die Cardinals dagegen punkten sukzessive: Im dritten Inning schlägt Allen Craig gegen Matt Harrison den einzigen Homerun des Spiels. Im fünften Abschnitt punkten Craig und Pujols, zwei Innings später bringt Yadier Molina Right-Fielder Berkman zur Homebase und stellt damit den Endstand her.

Comeback gekrönt

Die Cardinals krönen damit ihr Comeback, lagen sie nach fünf Spielen doch schon mit 2:3 zurück. Die Baseball-Fans durften sich damit allerdings über die erste World Series über sieben Spiele seit 2002 (Anaheim Angels vs. San Francisco Giants) freuen.

Zum MVP der Final-Serie wird Freese gewählt, der in den sieben Partien auf acht Hits, sieben RBIs und vier Runs kam. "Nach diesem wilden Ritt hat das Team den Titel verdient", tönte der frischgebackene MVP nach dem Triumph in die Mikrofone der Journalisten.

Mit dem elften MLB-Championat festigen die Cardinals ihre Position als Nummer zwei in der Liste der Rekord-Champions hinter den New York Yankees (27 Titel) und vor den Oakland A's (9).

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