Lahnsteiner nach Lospech out

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Prutsch behält gegen Norwegerin die Nerven

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Olympia-Hoffnung Michael Lahnsteiner ist am Donnerstag bereits in der ersten Runde seines Badminton-Heimturniers in der Wiener Stadthalle ausgeschieden.

Der Oberösterreicher musste sich beim "Austrian International" dem jungen Inder Sameer Verma in drei Sätzen geschlagen geben. In den Einzelbewerben erreichte lediglich die Steirerin Simone Prutsch das Achtelfinale.

"Nicht schlecht gespielt"

Lahnsteiner, der sich aufgrund seiner Weltranglisten-Platzierung gute Chancen auf eine Olympia-Teilnahme im Sommer in London ausrechnen darf, hatte wie schon in den vergangenen Turnieren Lospech. Verma ist Indiens aufstrebendes Talent. Der 17-Jährige holte zuletzt Bronze bei der Junioren-WM und kam in Wien als wahrscheinlich stärkster Spieler aus der Qualifikation.

"Ich habe nicht einmal schlecht gespielt", versicherte Lahnsteiner nach der 1:2-Niederlage (15:21,21:19,11:21). Den zweiten Satz hatte sich der 28-Jährige nach 15:19-Rückstand mit sechs Punkten in Serie geholt. Die zahlreichen Tempowechsel des agilen Inders zermürbten ihn allerdings. "Es war ein extrem unangenehmer Gegner", erklärte ÖBV-Nationaltrainer John Dinesen.

Prutsch drehte Partie

Prutsch dagegen gelang gegen die Norwegerin Sara Kverno die Wende. Die 33-Jährige triumphierte nach Satzrückstand 14:21,21:18,21:14 und trifft im Achtelfinale am Freitag auf die Isländerin Ragna Ingolfsdottir.

Dort stehen auch die Oberösterreicher Jürgen Koch/Peter Zauner im Doppel nach einem klaren 2:0 (17,8) gegen die Tschechen Ondrej und Tomas Kopriva sowie Roman Zirnwald/Elisabeth Baldauf nach einem Freilos zum Auftakt im Mixed.

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