Jahres-Chronik - September 2011

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2. September: Österreich schlittert in der EM-Qualifikation gegen Deutschland in Gelsenkirchen in ein 2:6-Debakel. Österreichs Chancen auf die EM-Teilnahme sind damit nur noch rein rechnerischer Natur, der ungeschlagene WM-Dritte Deutschland bucht indes vorzeitig als erstes Team das Ticket für die Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine.

6. September: Durch ein torloses Remis gegen die Türkei in Wien ist das ÖFB-Team in der EM-Qualifikation endgültig aus dem Rennen.

10. September: Die österreichische Wildwasser-Kanutin Corinna Kuhnle verteidigt in Cunovo ihren WM-Titel im Kajak-Einer erfolgreich.

11. September: Jürgen Melzer gewinnt als zweiter Österreicher nach Julian Knowle (2007) das Herren-Doppel der US-Tennis-Open. Er holt sich mit seinem deutschen Partner Philipp Petzschner durch einen glatten Zweisatz-Finalerfolg über die Polen Mariusz Fyrstenberg und Marcin Matkowski seinen heuer zweiten Grand-Slam-Titel nach dem Mixed-Erfolg in Wimbledon.

13. September: ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini tritt nach verpasster EM-Qualifikation mit sofortiger Wirkung zurück. Für die zwei ausständigen Spiele in Aserbaidschan und in Kasachstan übernimmt interimistisch Sportdirektor Willi Ruttensteiner das Ruder. Constantini hatte das ÖFB-Team seit April 2009 betreut, sein Vertrag wäre ohnehin mit Jahresende ausgelaufen.

13. September: Novak Djokovic und Samantha Stosur triumphieren erstmals bei den US Open. Der serbische Saisondominator besiegt in New York Titelverteidiger Rafael Nadal in vier Sätzen und revanchiert sich damit für die Vorjahresfinalniederlage. Für Djokovic ist es nach den Australian Open und Wimbledon der heuer bereits dritte Grand-Slam-Erfolg. Die Australierin Stosur sichert sich mit einem Zweisatz-Sieg über Serena Williams (USA) hingegen ihren ersten.

18. September: Das österreichische Team stellt im Tennis-Davis-Cup mit einem Auswärtssieg in Belgien den Verbleib in der Weltgruppe sicher. Jürgen Melzer und Co. gewinnen in Antwerpen 4:1. Als Erstrunden-Heimspielgegner 2012 wird dem ÖTV-Team drei Tage später Russland zugelost.

25. September: Der Kenianer Patrick Makau verbessert in Berlin den Marathon-Weltrekord um 21 Sekunden auf 2:03:38 Stunden. Die bisherige Bestmarke hatte Haile Gebrselassie ebendort vor drei Jahren aufgestellt. Der Äthiopier läuft lange gleichauf mit Makau muss aber etwa zehn Kilometer vor dem Ziel aufgeben.

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