Jahres-Chronik - Februar 2011

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7. Februar: Die Green Bay Packers gewinnen zum vierten Mal die Super Bowl. Sie behalten im Endspiel der National Football League (NFL) in Arlington gegen die Pittsburgh Steelers mit 31:25 die Oberhand.

8. Februar: Elisabeth Görgl holt im ersten WM-Bewerb Gold für Österreich. Die Steirerin gewinnt den Super-G fünf hundertstel Sekunden vor der US-Amerikanerin Julia Mancuso und 21 vor der deutschen Lokalmatadorin Maria Riesch.

9. Februar: Österreichs Fußball-Nationalteam unterliegt zum Länderspieljahr-Auftakt Vizeweltmeister Niederlande in Eindhoven 1:3.

9. Februar: Auch die verletzungsgeplagten ÖSV-Herren sichern sich im ersten WM-Rennen eine Medaille. Der Salzburger Hannes Reichelt wird im Super-G 0,60 Sekunden hinter dem Südtiroler Christof Innerhofer Zweiter. Bronze geht an den Kroaten Ivica Kostelic.

11. Februar: Auch der zweite Damenbewerb, die Super-Kombination, bringt eine rot-weiß-rote Weltmeisterin. Die im Weltcup noch sieglose Salzburgerin Anna Fenninger triumphiert überraschend vor der Slowenin Tina Maze (0,09 Sek.) und der Schwedin Anja Pärson (0,27).

11. Februar: Der Norweger Johan Remen Evensen segelt in der Qualifikation für das Weltcup-Skifliegen in Vikersund auf die neue Weltrekordweite von 246,5 m.

12. Februar: Im vierten WM-Rennen gibt es erstmals keine Medaille für den ÖSV. Der Kanadier Erik Guay gewinnt die Königsdisziplin Abfahrt 0,32 Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche und 0,76 vor Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer (ITA). Romed Baumann wird 0,34 Sek. hinter Innerhofer Vierter. Michael Walchhofer hat im letzten großen Rennen seiner Karriere nichts mit der Medaillenvergabe zu tun.

13. Februar: Thomas Morgenstern sichert sich vorzeitig und damit zum zweiten Mal nach 2008 den Sieg im Skisprung-Gesamtweltcup. Der Vierschanzentournee-Gewinner wird im Skifliegen von Vikersund Fünfter und ist damit drei Bewerbe vor Saisonende vom Schweizer Simon Ammann nicht mehr einzuholen.

13. Februar: Elisabeth Görgl schlägt auch in der Abfahrt zu und avanciert zur einzigen Doppel-Weltmeisterin der Titelkämpfe. Sie triumphiert 0,44 Sekunden vor Topfavoritin Lindsey Vonn (USA) sowie 0,60 vor der Deutschen Maria Riesch.

13. Februar: Elf Monate nach dem Europameistertitel holen Österreichs Hockey-Herren bei der Hallen-WM in Poznan mit einem 5:0 gegen Russland Bronze. Gold geht nach einem 3:2 gegen Polen an Titelverteidiger Deutschland.

16. Februar: Im Teambewerb holen die Österreicher hinter Frankreich Silber, Bronze sichert sich Schweden. Ein Wermutstropfen ist aber die schwere Verletzung von Benjamin Raich, der sich bei seinem Ausfall einen Kreuzbandriss zuzieht.

17. Februar: Der Riesentorlauf endet als einziger Damen-Bewerb ohne Edelmetall für Rot-weiß-rot, als beste ÖSV-Läuferin wird Marlies Schild Achte. Es gewinnt die Slowenin Tina Maze vor der Italienerin Federica Brignone und der Französin Tessa Worley.

18. Februar: Philipp Schörghofer erobert im Herren-RTL die sechste Medaille für das österreichische Team. Der Salzburger sichert sich hinter dem US-Amerikaner Ted Ligety und dem Franzosen Cyprien Richard Bronze. Schörghofer fehlen 0,43 Sekunden auf den Sieger.

19. Februar: Die herausragenden ÖSV-Damen schließen die WM mit einem Doppel-Sieg im Slalom ab. Topfavoritin Marlies Schild triumphiert 0,34 Sekunden vor Teamkollegin Kathrin Zettel. Zu Bronze fährt die Schwedin Maria Pietilä-Holmner (+ 0,65 Sek.). Die erste WM-Goldene für Schild macht die beste WM aller Zeiten für die weibliche ÖSV-Sparte, die in fünf Bewerben viermal Gold und einmal Silber erreicht, perfekt.

20. Februar: Die Herren schaffen es im abschließenden Slalom nicht auf das Siegespodest und beenden die WM mit zwei Medaillen. Der Franzose Jean-Baptiste Grange feiert 0,43 Sekunden vor dem Schweden Jens Byggmark sowie 0,61 vor dem Italiener Manfred Mölgg einen Favoritensieg. Ex-Weltmeister Mario Matt verpasst 21 Hundertstel hinter Mölgg als Vierter die neunte ÖSV-Medaille in Garmisch nur knapp. Mit achtmal Edelmetall (4-3-1) gewinnt Österreich den Medaillenspiegel aber dennoch überlegen.

21. Februar: Der für 13. März vorgesehene Auftakt der Formel-1-WM in Bahrain wird aufgrund der anhaltenden Unruhen im Königreich im Persischen Golf abgesagt. Die Saison beginnt damit erst am 27. März in Melbourne.

25. Februar: Daniela Iraschko gewinnt das Skispringen von der Normalschanze und kürt sich damit zur ersten ÖSV-Weltmeisterin aus dem nordischen Lager. Die Steirerin setzt sich vor Elena Runggaldier (ITA) und Coline Mattel (FRA) durch.

26. Februar: Skispringer Thomas Morgenstern krönt seine Saison mit Gold von der Normalschanze. Der Weltcupsieger triumphiert wie bereits bei den Olympischen Spielen 2006 vor seinem Teamkollegen Andreas Kofler sowie dem Polen Adam Malysz. Morgenstern zieht durch seinen ersten WM-Einzeltitel mit den Allzeitgrößen Matti Nykänen, Jens Weißflog und Espen Bredesen gleich, die ebenfalls Olympia- und WM-Gold, die Vierschanzentournee und den Gesamtweltcup gewonnen haben.

26. Februar: Bei seiner letzten WM holt Felix Gottwald im ersten Bewerb der Nordischen Kombinierer Bronze. Der Salzburger muss nur den beiden Deutschen Eric Frenzel und Tino Edelmann den Vortritt lassen. Im Sprint um Silber stürzt Gottwald, rettet bei seiner letzten WM aber Platz drei und somit seine fünfte Einzel-Medaille ins Ziel.

27. Februar: Im Team-Bewerb von der Normalschanze sichern sich die favorisierten und bei Großereignissen seit 2005 ungeschlagenen Österreicher erwartungsgemäß den Titel. Gregor Schlierenzauer, Martin Koch, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern siegen überlegen vor Norwegen und Deutschland.

28. Februar: Die Nordischen Kombinierer legen nach und holen im Mannschaftsbewerb mit Springen von der Normalschanze ebenfalls Gold. David Kreiner, Bernhard Gruber, Felix Gottwald und Mario Stecher gewinnen vor Deutschland und Norwegen. Damit steht bereits nach zehn von 21 Bewerben fest, dass die WM die erfolgreichste der Geschichte für Österreicher ist.

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