"Ein beinhartes Turnier, die Gegner sind wirklich stark"

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Titelverteidiger Frankreich, Gastgeber Spanien, Europameister Dänemark und Kroatien gehen als Topfavoriten in die am Freitag beginnende Handball-Männer-WM.

Nach ihren WM-Triumphen 2009 und 2011 wollen die Franzosen als erstes Team der Geschichte den Hattrick vollenden.

"Wir können nicht genug bekommen, wir sind immer hungrig nach noch mehr Titeln", versicherte Frankreichs Tormann Thierry Omeyer vor dem Auftakt der Gruppe A, in der u.a. Deutschland und Montenegro warten.

"Alte Garde"

"Das wird ein beinhartes Turnier, die Gegner sind wirklich stark", meinte Omeyer, seines Zeichens dreifacher Weltmeister, Doppel-Olympiasieger, zweifacher Europameister und vierfacher Champions-League-Gewinner.

Vom erfolgreichen Olympia-Aufgebot 2012 fehlen nur die Brüder Bertrand und Guillaume Gille.

Neben dem 36-jährigen Omeyer gehören zur alten Garde sein Torhüter-Kollege Douda Karaboue (37), Abwehrchef Didier Dinart (35) sowie Welthandballer Daniel Narcisse (33) und Jerome Fernandez (35).

Der jüngst in einen Wettskandal verwickelte Nikola Karabatic ist zwar mit 28 Jahren noch vergleichsweise jung, hat jedoch inzwischen auch mehr als 200 Länderspiele bestritten.

Kroatien ohne Balic

Die spanischen Hausherren bestreiten am Freitag in der Madrider Arena "Caja Magica" das WM-Eröffnungsmatch gegen Algerien.

In weiterer Folge bekommen es die Spanier in Gruppe D auch mit den beiden Olympia-Halbfinalisten Ungarn und Kroatien zu tun.

Kroatiens Teamchef Slavko Goluza verzichtet überraschend auf Spielmacher-Star Ivano Balic.

Neuer Modus

Die WM in Spanien kommt im neuen Design daher. Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es keine Hauptrunde.

Nach der Vorrunde mit 24 Mannschaften in vier Gruppen qualifizieren sich die jeweils ersten vier Teams für das Achtelfinale, im K.o.-Modus geht es dann bis zum Finale weiter.

Die Gruppen-Fünften und -Sechsten der Vorrunde ermitteln im President's Cup die Ränge 17 bis 24.

ÖHB-Team nicht dabei

Österreichs Männer, die 2011 in Schweden WM-18. waren, sind nur Zuschauer.

Die Auswahl von Teamchef Patrekur Johannesson hat im Juni 2012 in den Play-off-Partien der Qualifikation gegen Mazedonien mit einem Gesamtscore von 51:53 den Kürzeren gezogen.

Die Mazedonier treffen in Gruppe B u.a. auf Island, Russland und Dänemark. Die prominentesten Abwesenden sind die Schweden, die im Play-off an Montenegro gescheitert sind.

Gruppenphase

Gruppe A (in Granollers und Barcelona): Deutschland, Brasilien, Argentinien, Montenegro, Frankreich, Tunesien

Gruppe B (in Sevilla): Mazedonien, Chile, Island, Russland, Dänemark, Katar

Gruppe C (in Saragossa): Serbien, Südkorea, Slowenien, Saudi-Arabien, Polen, Weißrussland

Gruppe D (in Madrid): Spanien, Algerien, Kroatien, Australien, Ungarn, Ägypten

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