Johannesson glaubt an WM: "Können es schaffen"

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 Vier Tage vor dem entscheidenden Rückspiel im Qualifikations-Play-off zur Weltmeisterschaft sind Österreichs Männer zuversichtlich, die Wende gegen Mazedonien zu schaffen.

Am Samstag (20.25 Uhr) gilt es für die Truppe von Trainer Patrekur Johannesson, einen Fünf-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel (21:26) am vergangenen Wochenende wettzumachen.

Mehr Offensive gefordert

"Wir wissen, dass wir es schaffen können", sagte der Isländer am Dienstag.

Johannesson, der die durchwachsene Leistung seiner Mannschaft genau analysierte, lobte zwar den Kampfgeist der Spieler, will aber vor allem in der Offensive viel mehr sehen.

"Wir müssen mehr Bewegung hineinbringen, das war etwas zu statisch", meinte der Isländer, der freilich auch die hitzige Atmosphäre in der Boris-Trajkovski-Arena von Skopje für die auffällig hohe Fehleranfälligkeit verantwortlich machte: "Es ist schwer, in solchen Hallen zu spielen."

Hoffnung auf Heimvorteil

Etwas verhaltener äußerte sich Kapitän Viktor Szilagyi.

"Die Ausgangsposition mit minus fünf ist nicht optimal, aber auch nicht aussichtslos. Wir sind noch dabei, es ist kein super Ergebnis, aber wir haben am Samstag alles gegeben", erklärte der Denker und Lenker im rot-weiß-roten Spiel.

Hoffnung macht nicht zuletzt der rege Fanzuspruch.

Volle Halle erwartet

ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner ist aufgrund der Ausgangsposition, die zahlreiche Fans hoffen lässt, immer zuversichtlicher, die beim Spiel 6.300 Zuschauer fassende Arena vollzubekommen.

"Ich rechne mit einer vollen Halle, erklärte Hausleitner, schon jetzt seien "kaum noch Sitzplätze" zu haben.

Die Entscheidung, das Spiel im zwischen 2009 und 2011 ausgebauten "Eispalast" auszutragen, sei "absolut richtig" gewesen.

Temporärer Boden bereits verlegt

Optisch jedenfalls nahm sich die Sache schon am Dienstag recht gelungen aus.

Bereits am Samstag wurde die Arena mit dem temporären Boden bestückt und macht auch in modifizierter Form gute Figur.

Wären entlang der Breite nicht die mehreren Meter langen Abstände zwischen Tor und Bande, würde nichts mehr auf den in der Halle beheimateten Eishockeysport hindeuten.

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