ÖHB-Team will für Rückspiel zulegen

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Mit dem klaren 37:22-Heimsieg über Großbritannien zum Auftakt der WM-Qualifikation haben Österreichs Handball-Männer am Donnerstag den ersten Schritt zur Endrunde 2013 in Spanien getan.

Am Sonntag (15.00 Uhr) soll im Londoner Stadtteil Crystal Palace gegen die Olympia-Gastgeber 2012 der nächste Streich folgen, tatsächlich steht nur die Höhe des Sieges infrage.

Trainer Patrekur Johannesson ließ bei seiner Truppe aber keinen Übermut aufkommen. "Wir müssen am Sonntag besser spielen", forderte der Isländer.

"Nicht ganz zufrieden"

Tatsächlich startete Österreich im Heimspiel zwar fulminant, ließ dann aber immer wieder Unkonzentriertheiten durchscheinen. Dazu verleitete wohl auch der international unerfahrene Gegner, der zu keinem Zeitpunkt auch nur den Funken einer Chance auf den Sieg hatte.

"Man kann nicht ganz zufrieden sein", meinte etwa Aufbauspieler Roland Schlinger. "Es war das erste Spiel, da merkt man, dass alle ein bisschen nervös waren."

"Wenn man so führt, kann das schon passieren", meinte Johannesson nach seinem Pflichtspieldebüt, fand aber auch kritische Worte. "Kompliment, wie wir ins Spiel gekommen sind, aber das muss man dann über 60 Minuten machen", meinte der 39-Jährige.

Gegen Israel wird es ernst

"Ich weiß, dass wir viel, viel besser spielen können. Und das müssen wir am Sonntag auch tun. Denn ich habe gesehen, dass sie sehr körperlich spielen können. In Tulln war das zu wenig für mich", erklärte Johannesson.

Kapitän Viktor Szilagyi mahnte zu voller Konzentration. "Man hat gesehen, dass die Briten körperlich gut drauf und als Gegner nicht zu unterschätzen sind", sagte der Deutschland-Legionär in Diensten der SG Flensburg-Handewitt.

Klar war für Szilagyi aber auch, dass die wirklich wichtigen Spiele erst gegen Israel in der kommenden Woche stattfinden (11. Jänner/auswärts und 14. Jänner/Maria Enzersdorf). "Gegen Israel geht es dann in die Entscheidung im Kampf um den Gruppensieg." Nur dieser würde das Ticket für die Play-off-Spiele im Juni sichern.

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