Die WM in weiter Ferne

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Pleite für ÖHB-Damen im WM-Playoff

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Die WM-Teilnahme in Dänemark ist für das österreichische Handball-Nationalteam der Frauen in weite Ferne gerückt.

Die stark ersatzgeschwächte ÖHB-Equipe verlor am Freitag in Stockerau das Play-off-Hinspiel gegen Ungarn mit 20:33 (11:19). Das Rückspiel geht am 13. Juni (13.30 Uhr) in Györ in Szene.

Ausfall von acht Spielerinnen

Die von Ex-Hypo-NÖ-Coach Andras Nemeth betreuten Ungarinnen erwiesen sich wie befürchtet als übermächtiger Gegner. "Wir müssen viel improvisieren", hatte ÖHB-Teamchef Herbert Müller aufgrund des Ausfalls von nicht weniger als acht Spielerinnen gemeint.

Mehr als Teilerfolge gelangen nicht, auch angesichts des Einsatzes auf ungewohnten Positionen unterliefen den ÖHB-Spielerinnen immer wieder Fehler. Doch selbst in Bestbesetzung wären die Magyarinnen, die EM-Dritten von 2012, insgesamt wohl nur schwer zu besiegen gewesen.

"Zu viele Chancen ausgelassen"

Nach einem 2:2 zogen die Gäste auf 6:2 davon und bauten den Vorsprung in der Folge kontinuierlich aus. Anfangs der zweiten Hälfte gelang dem ÖHB-Team fast acht Minuten lang kein Tor, die Ungarinnen führten da schon 25:13 (39.).

"Die Mannschaft hat alles probiert, aber im Endeffekt zu viele Chancen ausgelassen. Man muss etwas Besonderes schaffen, um überhaupt eine Chance zu haben gegen einen so übermächtigen Gegner", meinte Müller.

Vor dem Rückspiel gibt sich der deutsche Teamchef keinen Illusionen hin. "Wir wissen, dass wir chancenlos sind, aber wir werden auch dort alles probieren."

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