ÖHB-Damen schlittern in Debakel

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Zwei Tage nach dem überraschenden 26:26 gegen Schweden haben Österreichs Frauen am Samstag in der EM-Qualifikation eine herbe Schlappe erlitten.

Im Auswärts-"Rückspiel" gegen Schweden stand die ÖHB-Auswahl vor allem in der zweiten Hälfte auf verlorenem Posten, unterlag dem Vize-Europameister schließlich mit 17:39 (10:16) und hat nach der dritten Niederlage im vierten Spiel nur noch kleine Chancen auf eine erfolgreiche Qualifikation. "Der Schweden-Express hat uns regelrecht überrollt", resümierte Teamchef Herbert Müller.

Schlechte Ausgangsposition

Um als aktueller Letzter der Gruppe 5 die Qualifikationschance zu wahren, muss Österreich hoffen, dass Tschechien am Sonntag sein Spiel in Slowenien nicht gewinnt.

Dann wäre vor den abschließenden Duellen mit Tschechien (30. Mai/auswärts) und Slowenien (2. Juni/heim) zumindest rechnerisch der Sprung auf Platz zwei noch möglich. Schweden hingegen ist das Ticket nicht mehr zu nehmen.

Österreich konnte nur bis Mitte der ersten Hälfte (5:6) gut mithalten, geriet dann aber auch dank einer gehörigen Portion Pech mit sechs Latten- bzw. Stangenschüssen und zwei vergebenen Siebenmetern immer mehr ins Hintertreffen.

In zweiter Halbzeit chancenlos

Nach dem Seitenwechsel mussten Simona Spiridon und Co. dann dem hohen Tempo und den Anstrengungen aus dem Donnerstag-Spiel Tribut zollen und konnten nicht mehr Paroli bieten.

"Solange unsere offensive Deckung geklappt hat und wir gut in die Zweikämpfe gegangen sind, konnten wir wie bereits am Donnerstag mit den Schwedinnen durchaus mithalten", fasste Müller das Geschehen zusammen.

"Dann allerdings hatten wir enorm viel Pech mit den vielen Lattenschüssen, das hat uns das Genick gebrochen. In der zweiten Halbzeit hat uns der Schweden-Express regelrecht überrollt, da konnten wir einfach nicht mehr dagegenhalten. Jetzt drücken wir Slowenien morgen die Daumen."

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