"Österreich wird ein anderes Kaliber"

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Der 30:18-Pflichtsieg über Finnland macht dem neu formierten deutschen Handball-Team der Männer Mut für die erste echte Bewährungsprobe in der EM-Qualifikation am Sonntag in Wien (18.00 Uhr) gegen Österreich.

Für die ÖHB-Auswahl wäre eine weitere Niederlage nach dem 16:27-Auftaktdebakel bei Weltmeister Spanien ein arger Rückschlag im Hinblick auf die Endrunde 2016 in Polen.

Sigurdsson keinesfalls überschwänglich

Österreichs ehemaliger Teamchef Dagur Sigurdsson feierte in Gummersbach mit dem klaren Erfolg über die Finnen eine gelungene Pflichtspiel-Premiere.

Trotzdem blieb der Isländer ebenso wie seine Spieler zurückhaltend, denn das deutsche Team blickte bereits der Bewährungsprobe in Österreich entgegen.

"Das wird ein anderes Kaliber", sagte Linksaußen Uwe Gensheimer am Mittwochabend nach der Partie.

Erste Versuche

In der ersten Hälfte deutete das DHB-Team bereits an, wie es in Wien im Kampf um den zweiten Gruppenplatz und der damit verbundenen EM-Qualifikation bestehen kann.

Die vom Coach zwischenzeitlich verordnete 5:1-Deckung erwies sich als passable Alternative zur altbekannten 6:0-Formation.

Das bestärkte den Sigurdsson in seinen Planungen: "Wir wollen ein paar Alternativen haben und nicht so leicht ausrechenbar sein."

Duell der Freunde

Trotz der deutlichen Auftakt-Niederlage beim Gruppenfavoriten hält der neue deutsche Trainer große Stücke auf den kommenden Gegner: "Ich sehe die Österreicher absolut auf Augenhöhe mit uns. Sie sind in den vergangenen Jahren sehr stabil geworden."

Das Gastspiel in der Albert-Schultz-Halle wird für Sigurdsson "etwas Spezielles", auch weil sein Landsmann Patrekur Johannesson ÖHB-Teamchef ist.

"Österreichs Nationaltrainer ist einer meiner besten Kumpels", betonte Sigurdsson.

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