Pflichtaufgabe, zweiter Akt

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Nach dem 26:23 am Mittwoch in Vantaa gegen Finnland will und muss Österreichs Handball-Nationalteam in der EM-Qualifikation am Samstag (20.20 Uhr) gegen die Skandinavier nachlegen.

Ein Heimerfolg in Bregenz ist im Bemühen um ein Endrundenticket unerlässlich.

Nach dem 29:28-Erfolg Deutschlands gegen Spanien im Parallelspiel ist es schwierig, unter die Top zwei zu kommen.

Qualifizierte Rechenspiele

Nur wenn die Deutschen am Sonntag auch in Leon gewinnen sollten und damit fix qualifiziert wären, hätten die Österreicher - einen Sieg gegen die Finnen vorausgesetzt - die dann punktgleichen Spanier in Reichweite.

Die Iberer haben allerdings noch ein Match gegen Finnland ausständig, das schwächste Team der Gruppe.

Im Fall von Punktegleichheit hätten die Spanier gegen Österreich durch das 27:16 im Herbst derzeit einen klaren Bonus.

Das Hintertürchen

Abgesehen davon, dass sich das österreichische Lager mit diesen Rechenspielen noch nicht befasst, kommt auch der beste Gruppen-Dritte zur EM im Jänner 2016 in Polen.

Diesbezüglich hätte die ÖHB-Truppe nach diesem Wochenende eine recht gute Ausgangsposition.

Allerdings stehen zum Auffetten der Punkteausbeute dann noch die harten Partien am 10. Juni in Innsbruck gegen Spanien und am 14. Juni in Kiel gegen Deutschland aus.

Lehren gezogen

ÖHB-Teamchef Patrekur Johannesson weiß, worauf es gegen die Finnen ankommt.

"Unsere Deckung muss beweglicher werden, im Angriff müssen wir durchschlagskräftiger agieren. Dann bin ich mir sicher, dass wir die zwei Punkte auch am Samstag einfahren werden. Jetzt kennen wir die neue finnische Mannschaft und werden uns dementsprechend vorbereiten."

Die Rückkehr von Marinovic

Ex-Bregenz-Keeper Nikola Marinovic freut sich auf die Rückkehr in die Arena Rieden Vorkloster.

"Es ist super, endlich einmal wieder in meiner Heimathalle zu spielen. Das letzte Mal waren wir mit dem Nationalteam im Jänner 2008 hier gegen Estland, daher freue ich mich extrem auf das Spiel morgen, wieder vor Heimpublikum zu spielen."

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