ÖHB-Damen verlieren auch das 2. Spiel der EM-Quali

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Das österreichische Handball-Nationalteam der Frauen hat am Sonntag auch sein zweites Spiel in der EM-Qualifikation verloren.

Nach dem 15:25 in Spanien unterlag die ÖHB-Truppe in der Südstadt den Niederlanden 25:31 (11:13).

Damit stehen die Österreicherinnen vor den beiden Duellen im März mit Bulgarien fast wie erwartet ohne Punkte da. Die Chance auf die Endrunden-Teilnahme bleibt aber intakt.

Die EM-Chance lebt

Denn der beste Gruppen-Dritte kommt auch fix weiter, dafür sind vorerst einmal zwei Sieg gegen die Bulgarinnen Voraussetzung.

Gegen die schnellen Niederländerinnen schien die Chance bis zur Pause ebenfalls da, der Rückstand betrug beim Seitenwechsel nur zwei Treffer. Entscheidend dann aber eine sechsminütige Torflaute zu Beginn der zweiten Hälfte, die Niederländerinnen zogen davon.

In Folge hielten die Österreicherinnen den Rückstand recht konstant, waren aber von einem Punktgewinn weit entfernt.

Teamchef ist "zufrieden"

"Ich bin heute zufrieden", bezog sich ÖHB-Teamchef Herbert Müller auf das Spiel seines Teams. "Aber du brauchst diese Konstanz über 60 Minuten. Wenn du in der 54. Minute noch dran bist, dann wackelt auch so ein Gegner."

Für die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben wünschte sich der Deutsche eine komplette Mannschaft. Sonst müsse man im Training immer bei Null anfangen.

Sonja Frey bekam mehr Spielzeit als erwartet, spürte aber mit Fortdauer der Partie noch die verletzt gewesenen Beine. "Es ist schwer, ein Niveau zu halten", meinte die Legionärin von Müllers Club Thüringer HC.

"Die Holländerinnen sind eine Mannschaft, die immer noch eine Schippe rauflegen können. Es fehlt noch ein wenig die Abstimmung. Wir brauchen noch ein System, das brauchen die Holländer nicht mehr."

"Wir sind in der Kabine geblieben"

Freys Club-Kollegin Kathrin Engel war mit sieben Treffern Topscorerin ihrer Equipe. Auch für sie war der Aussetzer zu Beginn der zweiten Hälfte entscheidend.

"Wir sind in der Kabine geblieben, sind nicht rausgekommen und haben zu viele Fehler gemacht."

Sie wüsste auch ein Rezept, wie es künftig besser funktionieren könnte: "Tempo spielen, Gas geben, sich finden, wir müssen besser abgestimmt sein. Das fehlt uns im Training, wir müssen immer die Spielzüge neu lernen."

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