Wöss gibt nach Not-OP Entwarnung

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Nationalteamspieler Richard Wöss sorgte in der vergangenen Woche für eine Schrecksekunde: Der Spieler des Bergischen HC prallte beim Spiel mit dem HSV Hamburg unglücklich mit seinem Gegenspieler zusammen.

Der Wiener spielte zwar weiter, im Laufe der Nacht schwoll sein Oberschenkel jedoch an und blockierte die Nervenbahnen im Bein.

Wöss brach zu Hause zusammen und musste im Städtischen Klinikum Solingen notoperiert werden. Im Interview spricht der Wiener über die Zwangspause, die schmerzvolle Nacht und Glück im Unglück:

Frage: Richard, wie geht es dir?

Richard Wöss: Eigentlich schon wieder ganz gut! Ich bin gestern noch einmal operiert worden, da wurde die Wunde komplett zugenäht, im Moment bin ich noch im Krankenhaus, aber am Donnerstag darf ich bereits nach Hause.

Frage: Was ist vergangenen Mittwoch genau passiert?

Wöss: Nach dem Schlag in Hamburg sind wir noch sechs Stunden mit dem Bus von Hamburg nach Hause gefahren, da hatte ich keine Schmerzen und habe nichts gespürt. In der Nacht bin ich dann aufgewacht und der Oberschenkel war extrem angeschwollen und hart. Wir haben die Rettung gerufen und auf dem Weg zum Rettungswagen bin ich zusammengebrochen.

Frage: Es war also sehr knapp!

Wöss: Das stimmt, die Ärzte meinten, hätte ich eine Stunde länger gewartet, hätte man das Bein eventuell nicht retten können.

Frage: Wie geht es bei dir jetzt weiter?

Wöss: Am Donnerstag komme ich nach Hause, darf das Bein aber jetzt zwei Wochen nur leicht belasten und muss schauen, dass die Nähte nicht zu sehr strapaziert werden. Danach darf ich mit leichtem Training wieder anfangen.

Frage: Weißt du schon, wann du wieder spielen wirst können?

Wöss: Ich würde gerne Anfang Mai wieder einsteigen. Bitter ist, dass ich ausgerechnet jetzt im Abstiegs-Kampf nicht spielen kann. Zwei Heimspiele gegen Göppingen und Hildesheim versäume ich in jedem Fall, beim dritten gegen Gummersbach am 2. Mai wäre ich gerne wieder dabei. Und natürlich dann im Juni beim Nationalteam im WM-Play-Off.

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