Hard fightet Westwien nieder

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Im Schlagerspiel der vierten Runde der Handball Liga Austria gewann der fünffache Champion HC Hard gegen die SG Westwien nach hartem Kampf mit 27:24 (13:11).

Eine frühe Führung gaben die Hausherren dabei nicht mehr aus der Hand.

Frühes Timeout

Blitzstart der „Roten Teufel“ vor 1250 Zuschauern in der Sporthalle am See. Bereits nach 52 Sekunden stand es 2:0.

Und nur drei Minuten später nahmen die Gäste, die ohne Max Wagesreiter und Duje Miljak antreten mussten, ihr erstes Timeout (4:1) und stellten auf eine offensive Deckung um.

In der Folge scheiterten die Harder Werfer immer wieder am glänzend disponierten Gäste-Keeper Florian Kaiper.

Doknic zeigt auf

Nach dem Seitenwechsel (13:11) legte die Burger-Sieben einen Gang zu und zog auf 16:12 weg. Mitte der zweiten Halbzeit hatte Hard mehrere Chancen beim Stand von 22:17 den Sack vorzeitig zuzumachen.

Doch das kampfstarke Team aus der Bundeshauptstadt steckte nie auf. Julian Ranftl verkürzt nach 53 Minuten auf 23:20. Die Vorentscheidung fiel etwa fünf Minuten vor Schluss: Westwien vergab den vierten Siebenmeter im Spiel, im Gegenzug erhöhte Kresimir Kozina auf plus vier, 25:21.

Es bedurfte aber 13 gehaltener Bälle von Hard-Goalie Golub Doknic und fünf Tore von Marko Tanaskovic in der zweiten Halbzeit um Westwien schlussendlich mit 27:24 niederzuringen.

Stimmen zum Spiel

Markus Burger (Trainer HC Hard): „Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist. Es gab jedoch einige Phasen, in denen wir es nicht geschafft haben das Tempo hochzuhalten. Ich will von meinen Spielern noch mehr Entschlossenheit und Feuer sehen, bin aber mit dem Sieg zufrieden“.

Roland Marouschek (Sportdirektor Westwien): „Ich denke, heute war nicht mehr drin. Wir mussten zwei Stützen (Wagesreiter, Miljak) vorgeben, aber diese junge Mannschaft hat sich hier sehr gut verkauft. Vielleicht hat am Ende in der einen oder anderen Situation noch diese Abgezocktheit, die Routine gefehlt. Aber in so einem Spiel sammeln die Jungen enorm viel Erfahrung, lernen viel dazu, das wird uns in der Zukunft noch sehr helfen."

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