Mit sechstem Streich ins Playoff

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Linz tankt sich ins Meister-Playoff

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Der HC Linz bleibt in der Handball-Liga Austria (HLA) das Team der Stunde. Die Stahlstädter feiern im vorgezogenen Spiel der 16. Runde mit einem 25:20 (14:9) in Schwaz den sechsten Erfolg ensuite.

Angeführt vom ausgezeichneten Torhüter Nenad Mijailovic und Top-Schützen Alexander Hermann (acht Tore) ziehen die Gäste zwischenzeitlich sogar auf 21:11 davon.

Linz, das ein Spiel mehr absolviert hat, setzt sich zumindest bis Freitag punktegleich hinter Leader Fivers an die zweite Stelle und hat bereits das Ticket für das Meister-Playoff fix in der Tasche.

Chancen drastisch gesunken

Anders sieht die Lage bei Schwaz aus. Die Tiroler liegen zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs zwei Punkte hinter dem für das obere Playoff notwendigen sechsten Platz.

Der Rückstand könnte im Falle eines Punktgewinns von HIT Tirol, das am Freitag beim Vorletzten Leoben gastiert, noch wachsen.

"Für uns ist das ein sehr bitterer Abend", ist sich Philip Zangerl, der mit fünf Toren (drei Siebenmeter) erfolgreichster Werfer der Gastgeber ist, bewusst, dass die Chancen auf das Meister-Playoff wohl nur noch theoretischer Natur sind.

"Gegen Linz waren wir nie in der Lage, unser Leistungspotenzial abzurufen. Über 60 Minuten gesehen, waren wir in der Deckung immer einen Schritt zu spät."

Den Schmerz vergessen lassen

Doch nicht nur hinten, auch im Angriff leisten sich die Schwazer zahlreiche Schnitzer. Die Folge sind Tempo-Gegenstöße der Linzer. "So sind wir zu einigen leichten Toren gekommen", betont Stefan Lehner, der für die Gäste dreimal trifft.

Der 26-Jährige zieht sich allerdings eine Blessur an der Hüfte zu. "Ich weiß noch nicht, was es genau hat, aber es sticht bei jedem Schritt."

Schmerzlindernd wirkt da wohl nur das Ticket für das Meister-Playoff. Lehner: "Das haben wir uns verdient."

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