Fivers nach Prestige-Sieg neuer Leader

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Mit einem 32:29-(13:15)-Sieg über den Erzrivalen Bregenz haben die Fivers Margareten die Vorarlberger nicht nur von der Tabellenspitze der Handball Liga Austria verdrängt, sondern auch die von ihnen erhoffte Wiedergutmachung für das zwei Wochen zuvor in Schwaz erlittene 21:33-Debakel geliefert.

Der Meister liegt damit nach der 11. Runde wieder einen Punkt vor seinem Vize, weitere zwei Zähler hinter der Spitze rangiert Alpla Hard.

Edelmüller zweistellig

"Wir haben nach der Niederlage in Schwaz gewusst, dass das ein ganz schwieriges Spiel für uns wird", meinte Fivers-Manager Thomas Menzl, der Tomas Eitutis (7 Tore) und David Brandfellner (5) lobend hervorhob.

"Zumindest in der ersten Hälfte, als unsere Spieler das 21:33 wie einen Rucksack mit sich herumschleppten, da war die Truppe total verunsichert und überhaupt nicht locker."

Den Rucksack schnell abgestreift hatte Christoph Edelmüller. Der Kreisläufer avancierte mit elf Toren zum Mann des Abends.

Hard neuer Dritter

Die Harder prolongierten die Niederlagenserie der SG Spigo Westwien.

Die Truppe von Romas Magelinskas unterlag im "Ländle" mit 23:27 (11:14) und bleibt nach der siebenten Saison-Niederlage dem Tabellenkeller weiterhin erhalten.

Hard hingegen rehabilitierte sich auch ein wenig für die zuletzt überraschende 20:22-Niederlage bei Bärnbach/Köflach.

Führung über die Zeit gerettet

In einer sehr kampfbetonten und dadurch auch mitunter harten Partie gingen die Hausherren ab der 20. Minute dauerhaft in Führung.

Allerdings wurde es trotz eines zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprungs im Finish noch einmal eng, als die Wiener in der 52. Minute auf 22:23 herankamen.

Ein "Zwischenspurt" auf 26:22 stellte dann aber die Weichen zum Sieg der Vorarlberger. "Endlich konnten wir einen Vorsprung auch über die Zeit bringen", war Hard-Manager Hansjörg Füssinger erleichtert.

Wichtiger Sieg für Linz

Der HC Linz AG setzte sich auswärts bei HIT Innsbruck hauchdünn mit 27:26 (14:12) durch.

Die Entscheidung in einem Duell auf Augenhöhe brachte ein Treffer von Alexander Hermann zehn Sekunden vor Schluss. Im Gegenzug machte der in Hochform agierende Linzer Torhüter Nenad Mihajlovic die letzte Chance der Gastgeber zunichte.

Die Linzer bleiben damit an den ersten Sechs der Tabelle, die sich für die Hauptrunde qualifizieren, dran.

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