Krems und Westwien siegen zum Auftakt

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Die SG Westwien und der Moser Medical UHK Krems starteten erfolgreich in die neue HLA-Saison.

Westwien gewann zum Auftakt in der Südstadt gegen die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach 37:35 (19:13).

Die Wachauer setzten sich im Spiel gegen Aufsteiger SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten 28:20 (17:9) durch.

Im dritten Samstagsspiel erkämpfte die Union JURI Leoben ein 31:31 (14:19) gegen Supercup-Gewinner Fivers WAT Margareten.

 "Typisches Spiel"

Westwien agierte von Beginn an aus einer aggressiven Deckung heraus, zwang die Gäste früh zu technischen Fehlern. Im Rückraum setzte Neuzugang Duje Miljak die Akzente.

Mitte der ersten Halbzeit lag Westwien mit 12:6 in Front und konnte den Vorsprung bis zur Pause auf 19:13 ausbauen.

In Halbzeit zwei behielten die Hausherren die Kontrolle, obwohl Bärnbach/Köflach wesentlich stärker dagegenhielt. In den Schlussminuten kamen die Gäste auch noch einmal näher heran. Doch Westwien durfte schließlich über einen souveränen Erfolg jubeln.

„Es war ein typisches erstes Spiel der Saison: beide Mannschaften haben in ihrer Deckung nicht gerade geglänzt, beide haben viele Fehler gemacht. Natürlich sind wir happy mit den ersten zwei Punkten, aber wir haben noch viel zu tun“, so Westwien-Coach Erlingur Richardsson.

Krems gibt sich keine Blöße

Einen souveränen Auftaktsieg nach Startschwierigkeiten feierte Krems im Lokalderby gegen St. Pölten. Der Aufsteiger begann vor 1000 Zuschauern der Sporthalle Krems sehr engagiert, stand in der Abwehr kompakt.

Doch dann riss der Faden, es wurden einige Chancen ausgelassen. In der 14. Minute ging der Favorit in Führung (8:7) und gab diese auch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand.

Zur Pause stand es nach zwei 5:0-Läufen bereits 17:9. In der 46. Minute hieß es erstmals zehn Tore vor für Krems. Damit stand einem klaren Erfolg nichts mehr im Wege.

„In den ersten Minuten haben wir uns schwer getan. Dann konnten wir uns aber Schritt für Schritt absetzen. Ich denke, dass wir eine gute Leistung gezeigt und einen verdienten Sieg eingefahren haben", so Krems-Spieler Christoph Neuhold.

St. Pölten-Coach Ibish Thaqi fügt hinzu: "Krems ist sehr heimstark, das haben wir gewusst. Leider war diesmal nicht mehr drinnen. Man darf aber nicht vergessen, dass es für viele meiner Spieler die erste Partie in HLA war. Es war eine tolle Erfahrung."

Leobener werden für Kampfgeist belohnt

Die Fivers waren in Leoben lange die tonangebende Mannschaft. Von der dritten bis zur 60. Minute lagen sie stets in Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es 27:22 für den Favoriten aus der Bundeshauptstadt.

Doch Leoben steckte - angefeuert von 700 enthusiastischen Fans - nicht auf, zwang den Gegner zu Fehlern und holte auch dank eines sehr starken Schlussmann Thomas Hurich Tor um Tor auf.

Georg Rothenburger sorgte 11 Sekunden vor dem Ende schließlich für den vielumjubelten 31:31 Endstand.

Leoben-Coach Romas Magelinskas zieht nach dem Spiel den Hut vor seinem Team: "Gratulation an die Mannschaft. Sie hat nie aufgesteckt. Alle Spieler, auch die jungen, haben Verantwortung übernommen. Die geschlossene Teamleistung war für diesen Punktgewinn verantwortlich. Die Partie war eine echte Werbung für den Handballsport."

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