Hard fängt die Fivers noch ab

Aufmacherbild
 

Grunddurchgangssieger Fivers Margareten hat Rang eins für das Semifinal-Play-off der Handball-Liga Austria (HLA) in der letzten Runde des Meister-Play-offs an Hard verloren.

Der Meister setzte sich am Samstag daheim gegen die Wiener 29:27 durch und überholte den Cupsieger in der Tabelle noch um einen Punkt. Die Harder spielen im "best of three"-Semifinale gegen Krems, die Fivers gegen Bregenz.

Starke Abwehrleistung

Im ersten Meister-Play-off-Duell sowie im Cupfinale haben die Harder gegen die Fivers klar das Nachsehen gehabt, diesmal klappte es aber mit dem Sieg.

Mit einer starken Abwehrleistung waren die Gastgeber bis zur Pause auf 17:11 davongezogen, aber die Gäste drehten die Partie und lagen bereits in der 47. Minute 22:21 in Front.

Mit 27:27 ging es in die letzten 75 Sekunden, das Remis hätte den Fivers gereicht.

Angeschlagene Gegner sind am gefährlichsten

Doch Michael Jochum und Marko Tanaskovic warfen für die Vorarlberger noch den Sieg heraus. "Mit der Einstellung und dem Kampf bis zum Schluss bin ich sehr zufrieden", sagte Hard-Coach Markus Burger.

"Gegen Krems müssen wir jetzt aber aufpassen, angeschlagene Gegner sind am gefährlichsten." Das erste Match in diesem Vergleich ist wie bei Fivers gegen Bregenz für den nächsten Samstag angesetzt.

Fivers-Trainer Peter Eckl war zumindest mit der Leistung seiner Truppe in der zweiten Hälfte zufrieden: "Wenn man hinfällt, muss man eben wieder aufstehen."

 

Fivers-Manager Thomas Menzl sah es realistisch, für den Gewinn des Meistertitels müsste im Endspiel-Vergleich nun eben unbedingt ein Auswärtssieg her. Denn in einem eventuellen dritten Finalmatch hätten die Harder gegen die Fivers Heimvorteil.

West-Wien-Coach verabschiedet sich

Die Kremser waren in Leoben die meiste Zeit über in Rückstand. Nachdem Domagoj Surac 21 Sekunden der Anschlusstreffer zum 29:30 gelungen war, war die Hoffnung und einen Punkt und Tabellenplatz drei noch gegeben.

Doch es blieb bei diesem Ergebnis. Die mit Krems punktgleichen Bregenzer konnten sich daher ein 30:35 (16:17) bei West Wien leisten, haben sie doch das direkte Duell mit Krems gewonnen.

Für West Wien reichte es wegen des Leoben-Siegs nicht mehr zu Rang fünf, hier spricht der direkte Vergleich für die Steirer. Für Coach Romas Magelinskas war es das letzte Match auf der West-Wien-Bank, er war zwei Saisonen lang Coach der Wiener.

Sein Vertrag wird nicht verlängert. Manager Conny Wilczynski: "Wir bedanken uns bei ihm für die gute Arbeit. Unser sportliches Konzept führt aber in eine neue Richtung."

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen