Szilagyi-Ära endet im Halbfinale

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Hard und Fivers ziehen in das HLA-Finale ein

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Meister HC Hard setzt sich in der best-of-three-Halbfinalserie der HLA gegen UHK Krems 2:0 durch.

Nach dem 21:20-Heimerfolg feierten die Harder am Mittwoch einen souveränen 29:24-Auswärtserfolg und machten den Sack bereits zu.

Da sich im zweiten Duell die Fivers gegen Bregenz ebenfalls mit 2:0 durchsetzten, kommt es zu einer Neuauflage des Vorjahres-Finales.

Starker Doknic

Die Gäste lagen ab der 9. Minute (4:3) stets in Front und verteidigten den meist zwei bis drei Treffer betragenden Vorsprung abgeklärt bis zur Schlusssirene.

Im Finish wurde es nicht zuletzt dank zahlreicher Paraden von Hard-Tormann Golub Doknic sogar noch eine recht klare Angelegenheit.

Bei den Kremsern ging damit die Ära von Trainer Stefan Szilagyi zu Ende.

Szilagyi zurück in seine Heimat

Der 62-jährige Vater von ÖHB-Langzeitkapitän Viktor Szilagyi verabschiedet sich in die Pension und übergibt an Ivica Belas, der als Spielertrainer fungieren soll.

"Die Zeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich werde mich weiter mit Handball beschäftigen, aber nicht mehr so intensiv wie bisher", meinte Szilagyi.

Sein Gegenüber Markus Burger sagte nach dem neuerlichen Finaleinzug der Harder: "Wir haben unsere Routine ausgespielt und verdient gewonnen."

 

Auch die Fivers gewannen dank eines 25:18-Auswärtssiegs gegen Bregenz ihre Semifinalserie mit 2:0 und zogen ins Finale ein.

Das erste Kräftemessen zwischen den Titelkandidaten steigt am 18. Mai.

Die Bregenzer erwischten den besseren Start und führten in der 20. Minute noch mit 8:6. Vier Minuten später aber stand es schon 9:8 für die Gäste, beim Stand von 9:9 ging es in die Pause.

Bregenz gebrochen

Nach dem Seitenwechsel ließen die Fivers dem Gegner keine Chance.

Die Wiener lagen ständig in Führung, bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und sorgten spätestens mit dem 22:17 in der 54. Minute für die Entscheidung.

Die Gastgeber wirkten danach gebrochen und handelten sich noch eine Niederlage mit sieben Toren Rückstand ein.

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