HC Hard zum dritten Mal Meister

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HC Hard glückt die Titelverteidigung

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Der HC Hard hat den österreichischen Meistertitel im Männer-Handball mit Erfolg verteidigt.

Die Vorarlberger entschieden am Donnerstag das entscheidende Match der "best of three"-Finalserie gegen die Fivers daheim 27:25 (13:11) und damit das Duell um den Gewinn der Handball Liga Austria (HLA) mit 2:1-Siegen für sich. Sie verhinderten damit das Double des Cupsiegers aus Wien-Margareten.

Heimsieg fixiert die Titelverteidigung

Die Harder hatten sich diese Entscheidungspartie mit einem 27:24-Erfolg am Samstag in Wien erarbeitet, nachdem sie eine Woche davor vor eigenem Publikum 28:29 verloren hatten.

Der erste Heimsieg der Serie gab nun also den Ausschlag. Dabei kontrollierten die "Roten Teufel" die Partie über weite Strecken. Starke Leistungen boten die Torleute Segij Bilyik (Fivers) und vor allem Golub Doknic (Hard).

Mit ihm als Rückhalt hatten die Harder in der bestens gefüllten Halle das Match im Griff, sie gerieten nie in Rückstand. Nur dreimal glichen die Gäste aus, durchwegs in der ersten Hälfte (1:1, 2:2, 11:11). Doch die Wende schaffen die wieder mit Kapitän Christoph Edelmüller angetretenen Fivers nicht.

Emotionale und harte Partie

Das Match wurde nicht nur emotional, sondern auch hart geführt, wovon gesamt 14 Zweiminuten-Strafen zeugen (je sieben). Richtig gehässig wurde es aber nie.

Ab der 52. Minute schöpften die Fivers bei einem Dreitore-Rückstand noch einmal Hoffnung, doch ganz heran kamen sie nicht mehr.

Letztlich entscheidend war ein von Doknic gegen Martin Abadir eine gute Minute vor Schluss gehaltener Siebenmeter. Die Fivers vergaben im Endeffekt auch zu viele Chancen.

"Der Unterschied war unser Herz"

"Die Mannschaft hat heute einen sehr guten Part gemacht. Die Geschlossenheit der Mannschaft war entscheidend. Wir wollten das diesem tollen Publikum noch einmal zurückgeben. Gott sei Dank hat es gereicht. Danke der Mannschaft für diese tolle Arbeit. Ich freue mich, dass ich hier Trainer sein kann", lobte der erfolgreiche Harder Coach Markus Burger sein Team.

Bernd Friede sah den größeren Willen als ausschlaggebenden Faktor: "Großen Respekt an unsere Mannschaft, auch an unseren Gegner. Wir haben es über die drei Spiele gezeigt, dass wir es vielleicht mehr wollten. Wir haben noch ein paar taktische Umstellungen gemacht. Das entscheidende Spiel war aber das in Wien. Da haben wir gezeigt, wir sind noch da. Der nächste Titel ist immer der schönste."

"Es war ein spannendes Spiel mit so vielen Emotionen. Wir haben sehr kompakt gespielt. Der Unterschied war unser Herz", schlägt Marko Tanaskoic in dieselbe Kerbe.


Eckl vermisste Cleverness

Fivers-Coach Peter Eckl hingegen beklagte mangelnde Cleverness: "Ganz wichtige Spieler bei uns haben nicht die Leistung gebracht. Wir haben viele einfache Tore aus der zweiten Reihe bekommen. Aber bei der Politik aus der zweiten Reihe, da müssen wir dazulernen. Vielleicht müssen wir da noch cleverer werden. Am Spielfeld haben wir alles versucht. Es war ganz eng."

"Natürlich tut das weh, nach dem Verlauf der "best of 3"-Serie. Jeder von uns wollte sein Bestes geben, vielleicht waren wir etwas zu verkrampft", erklärte Markus Kolar geknickt.

HLA-Finale (best of three), Spiel 3, Donnerstag:

HC Hard - Fivers WAT Margareten 27:25 (13:11)

Beste Werfer: Krsmancic 9, Tanaskovic 6, Schmid 5 bzw. Kolar 5, Abadir 3/2, Eitutis, Fuger und Kirveliavicius je 3.

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